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Flexible Bildaufhängung DIY

Flexible Bildaufhängung DIY

Flexible Bildaufhängung DIY

 

Wer gerne fotografiert, stellt sich wohl bald einmal die Frage: Was mach ich mit den Fotos?

Leider fristen viele tolle Bilder ein unbeachtetes Dasein auf einer Festplatte (bei cleveren Fotografen und Fotografinnen zusätzliche Sicherungskopien auf einer externen Festplatte).

 

Ein Fotobuch ist etwas Tolles! Aber vielleicht geht es dir wie mir: für diesen grossen Aufwand raffst du dich auch nicht so oft auf wie du es dir vornimmst.

Alle Bilder in Grossformat schön gerahmt aufhängen, geht ins Geld und braucht viel Platz.

Und von Fototassen, Maus-Unterlagen und Wandkalendern hat man auch bald einmal genug.

 

Vielleicht ist diese flexible Bildaufhängung auch etwas für dich?

Sie kostet ganz wenig, in meinem Fall rechne ich es sogar als kostenlos, weil die Materialien ohnehin herumliegen.

Die Fotos lassen sich blitzschnell austauschen, und es sieht sehr hübsch und individuell aus.

Mit ca. einer Stunde Arbeitszeit ist der Aufwand klein und der Effekt gross!

 

 

Du brauchst:

Material Bildaufhängung

 

Fotos. Ich habe sie im Format 13 x 18 ausgedruckt.

 

Metallklammern. Diese gibt es in verschiedenen Farben und Grössen. Meine sind ca. 2,5 cm hoch und 2 cm breit.

Metallklammern

 

Holzlatte oder Holzbrett. Ich habe eine schmale Latte gewählt, es geht aber auch mit einem breiteren Brett. Je nachdem stehen die Fotos auf den Seiten über. Länge: Pro Foto die Höhe plus mindestens 3 cm für die Klammern und Abstand. Also zum Beispiel 13 cm (Fotohöhe) + 3 cm Abstand = 16 cm. Und das x 7 Bilder = 112 cm. Eventuell kannst du unten noch vom Brett sichtbar oder das letzte Foto überhängen lassen.

 

Acrylfarbe und Pinsel

 

Bohrer oder Aufhänger

 

Eventuell Schleifpapier

 

Rundkopfschrauben oder Polsternägel. Es gehen auch normale Reissnägel. Wichtig ist, dass die Nagelköpfe unten flach sind – so halten die Metallklammern besser

 

Nagel oder Schraube mit Dübel für die Aufhängung an die Wand.

 

Werkzeug: Eventuell Säge, Bohrer, Hammer, Schraubenzieher.

 

 

So geht’s:

 

Länge die Holzlatte bei Bedarf ab und schleife sie nach Wunsch. Ein bisschen rau kann schön aussehen.

 

Streiche die Holzlatte mit Acrylfarbe. Mit Wasser verdünnt wirkt die Farbe wie eine Lasur. Ohne Wasser und eventuell mit zwei Anstrichen wird die Farbe deckend.

Bohre ein Loch für die Befestigung an der Wand. Alternativ kannst du auf der Rückseite auch einen Bilderaufhänger montieren.

 

Markiere die Lage der Metallklammern: Je Bild rechne mit der Höhe plus 3 cm Abstand.

 

Befestige die Klammern mit Schrauben, Nägeln oder Reissnägeln.

Metallklammern befestigen

 

Hänge die Holzlatte auf. Je nach Grösse und Gewicht reicht ein Nagel, eventuell brauchst du jedoch auch ein Bohrloch mit Dübel und Schraube.

 

Hänge nun die Fotos auf. Bei Lust und Laune kannst du sie einfach austauschen.

Bilderaufhängung DIY

 

 

Lieber im Querformat? Hänge die Holzlatte quer auf, mit zwei Befestigungen, und drehe die Metallklammern. Voilà!

Bilderaufhängung Querformat

 

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Besuch der photo18

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Besuch der photo18

 

Per Zufall habe ich in den Onlinemedien von der photo18 erfahren – die grösste und wichtigste Werkschau für Fotografie der Schweiz.
Ich war sofort fasziniert, vor allem von den angepriesenen Seminaren. Über fünf Tage verteilt bot die photo18 ein riesiges Programm der photoschool mit Profireferenten an.

Genau da wollte ich hin! Junior durfte den Sonntag beim Gotti verbringen, und ich stellte mir das Seminarprogramm zusammen. Gar nicht so einfach – wer die Qual hat, hat die Wahl! Mir fällt Hermine aus Harry Potter ein, welche Dank einem Zeitumkehrer mehrere Kurse „gleichzeitig“ besuchen kann.

 

Ein Bünzliaargauer wie ich plant viel Zeit für die Anfahrt ein, und promt bin ich zu früh. Deshalb schlendere ich gemütlich zum Bahnhof und beobachte amüsiert ganze Gruppen von Fotografen, die wahrscheinlich einem Verein angehören. Der Bahnhof Oerlikon wird zur filmreifen Kullisse, und mitgebrachte Begleiterinnen schmeissen sich als Models auf der Bahnhofstreppe in Pose.

Ich entdecke ausserhalb des Bahnhofes eine faszinierende Feuertreppe, und grinsend über mich selber zücke ich meinen Fotoapparat.

Feuertreppe beim Bahnhof Oerlikon

 

Seminare

Die Seminare finden im oberen Stock der Halle Stage One statt. Die ganze Messeorganisation wirkt sehr strukturiert und durchgeplant, an Bildschirmen orientiert man sich über den gesuchten Seminarort.

Seminarräume Stage One

 

Sonst ist es noch sehr ruhig, und gespannt mache ich mich parat für den ersten Vortrag: Kreative Portraitfotografie. Der Referent begrüsst uns und verkündet stolz, er zeige nun nicht 110 Portraits, sondern 124! Uff… wird das nicht langweilig?

Oh nein, im Gegenteil! Die Stunde ist viel zu schnell vorbei, und ich könnte noch einmal 124 Fotos vertragen. Mit enorm viel Witz wurden Politiker, Sportler und andere Berühmtheiten abgelichtet; tolle Fotos noch und noch, obwohl die Locations teilweise mehr als stier waren.

 

Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit Foodfotografie. Eine kleine Zeitreise zeigt die Entwicklung der letzten Jahrzehnte auf. Ich merke, dass ich auf dem richtigen Weg bin – und dass Junior Robin fürs Storytelling der perfekte Partner ist!

 

Bald geht’s los mit dem nächsten Kurs: Instagram. Damit kann man Fotos teilen und so Follower finden – für viel mehr reicht mein Vorwissen nicht…

Wir erhalten einen Einblick in dieses Social Media Tool und erhalten viele Tipps, um senkrecht starten zu können. Es reizt mich – aber hier braucht es noch viel Vorarbeit von mir. Vor allem muss ich mich für einen Stil entscheiden. Wer mich kennt weiss: vergiss es! Grins…

 

Das vierte und für mich letzte Seminar findet am Abend statt. An die Fotografie mit Blitzlicht habe ich mich bis jetzt nicht gewagt, und so hoffe ich auf gute Basictipps. Ich musste mich zwischen zwei ähnlichen Seminaren entscheiden, die zeitgleich stattfinden.

Ich vermute, der andere Kurs ist auch toll – für mich ist der Basic-Kurs perfekt. In diesem Kurs gibt es nicht nur einen Präsentation, sondern wir Teilnehmer können uns sehr stark beteiligen. Es wird geblitzt, gerechnet, technische Grundlagen repetiert und erklärt, Fotos gemacht, angeschaut, verglichen und verbessert.

Jetzt fehlt nur noch das passende Kleingeld für die Blitzausrüstung….

 

Ausstellung

Die Fotografien sind auf zwei Hallen aufgeteilt. Im Stage One gibt es eine kleinere Auswahl, zusätzlich werden Internetauftritte, zum Beispiel von Bloggern, präsentiert.

Ausstellung photo18

 

Der Stand eines Fotodruckservice fasziniert durch 3D-Abbildungen der Modelle und einem riesigen Fotobuch.

Riesiges Fotobuch photo18
Riesiges Fotobuch photo18

 

In der Halle 622 sind die Werke von 200 Fotokünstlern auf Styroporblöcken ausgestellt. Die Stile sind sehr unterschiedlich, Langeweile kommt auch beim hundertsten Bild nicht auf. Doch mit der Zeit habe ich den Eindruck, gewisse Motive fehlen: Es gibt eher wenig Makrofotografie, ebenso auch Blumen und Tiere. Ist das zu wenig künstlerisch? Auch Kinder fehlen – dabei würde ich eine lebhafte Kinderfotografie als sehr erfrischend bewerten. Überrascht bin ich auch, dass nur wenige künstlerische Fotomontagen präsentiert werden.

Ausstellung photo18

Viele Fotos finde ich toll, weil das Motiv einfach überwältigend ist: traumhafte, fremd anmutende Landschaften, oder Portraits von Menschen weit entfernter Kulturen. Das Fremde fasziniert und regt zum Nachdenken an. Das Bekannte, Vertraute, hat es daneben schwer, sich hervorzuheben.

 

Nach welchen Kriterien wählt die photo18 aus? Gibt es Trends? Ein Motto?

 

Werbung darf natürlich nicht fehlen… für die Messe selber sowie auch für die Fotografen und Künstler. Die Menge an Visitenkarten und Flyern ist gross!

Zeitungsartikel photo18

 

Nach sieben Stunden bin ich glücklich und etwas müde. Die Älplermagronen, die ich zum Mittagessen hatte, waren die schlechtesten ever: kalt, fad, zäh und gummig. Der Brownie zum Dessert hingegen kann mit den umliegenden Kunstwerken absolut mithalten.

Brownie zum Dessert

 

Die photo-Messe ist für Fotografen absolut empfehlenswert, vor allem die Seminare bieten eine hohe Qualität und umsetzbare Tipps und Infos innert kurzer Zeit.

Für die photo19 muss ich mir wohl eine Mehrtagesbetreuung für Junior organisieren…..

 

Fotografierst du gerne? Wie bildest du dich weiter?

Oder warst du auch an der photo18?

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Gönn dir ein Kinderhotel

Gönn dir ein Kinderhotel

Gönn dir ein Kinderhotel

 

Im Oktober waren wir das letzte Mal mit unserem Pourquois-Pas? unterwegs. Zwei Monate sind vergangen, eine Ewigkeit – das Herumreisen fehlt mir. Aber der Camper ist nicht für den Winter gemacht, oder genauer: Ich nicht. Ich habe es gern warm und trocken und gemütlich. Im Camper wird es mit nassen Sachen schnell sehr ungemütlich und eng; ein Regentag kann schon ziemlich anstrengend sein, wenn der Boden nass ist und überall nasse Sachen zum Trocknen hängen und den Weg versperren!
Dabei ist es nicht einmal das Wetter: Richtig angezogen im Schnee herumtollen finde ich toll, und seit ich meine neuen Designergummistiefel habe, bieten sogar Regentage etwas Positives!

 

Ich entschied, ein paar Tage in einem Hotel wären eine gute Idee!

 

 

Die Hotelsuche

Ich wollte: So richtig Schnee; nicht nur Pflotsch und zwei Zentimeter. Ein gemütliches Hotel mit feinem Essen. Wellness wäre toll… aber was ist mit Junior während ich in der Sauna bin? Kinderbetreuung wäre dementsprechend toll.
Nicht zu lange Fahrtzeit und nicht zu teuer…

Wo gibt’s das alles? In einem Kinderhotel im nahen Österreich!

 

Erstklassige Kinderhotels gibt es viele. Einige sind dermassen teuer, dass ich mir überlege, welche Familie sich so etwas leisten kann. Es gibt auch tolle Angebote – aber schnell zeigt sich ein Problem: Viele Hotels öffnen erst kurz vor Weihnachten! Unsere Auswahl, mit all den Ansprüchen, wird sehr klein.

Wir entscheiden uns für das Alphotel in Hirschegg, Vorarlberg.

Nur schon das Reservationsverfahren beeindruckt mich: Sehr schnelle Nachricht per Mail, Zusage per Klick, Angaben online, und beim Einchecken braucht‘s fast nichts mehr.

 

 

Hinreise

Ohne Baustellenchaos vor Zürich beträgt unsere Reisezeit gut drei Stunden – das ist machbar. Das Chaos ist dann auch nicht so schlimm, und Robin kann ohnehin nicht genug von Baggern und Kranen bekommen.

In der Ostschweiz beginnt es zu schneien (wie immer dort!!), und in Österreich legt sich der Schnee auch auf der Strasse fest.

Ein paar Kilometer führen über Deutschland, und dort finden wir unseren gewünschten Schnee – den ich dann gar nicht mehr haben möchte! Die Strasse wird immer weisser, und obwohl ich keine ängstliche Autofahrerin bin, werde ich nervös. Geht schon, sage ich mir, und fahre vorsichtig weiter. Anhalten geht nicht, weil keine Plätze frei geschaufelt sind. Die Sicht ist schlecht, jede Schneeflocke bleibt liegen. Die Strasse steigt an, mehr und mehr. Plötzlich realisiere ich, dass wenn ich anhalte, ich nicht mehr anfahren kann. Weit und breit sind weder Menschen noch Häuser noch Handyempfang – was, wenn ich jetzt stecken bleibe? Ganz selten sehen wir ein anderes Auto, aber anhalten würde wohl niemand – es würde nur jemand mehr stecken bleiben.

Ich fahre langsam und schwitze Blut, hoffe nach jeder Kurve, dass die Steigung nicht noch grösser wird und dass die Strecke bald zu Ende ist.

Und tatsächlich: irgendwann sind wir oben, und dort leuchtet eine blaue Tafel: Schneekettenpflicht! Haha, toller Zeitpunkt für diese Info! Halten kann man hier nicht, und wer keine Schneeketten dabei hat, macht bitte was? Warten bis der Schnee schmilzt?

Im Schritttempo tuckere ich den Hügel auf der anderen Seite runter und bin unendlich erleichtert, als wir auf eine normale Dorfstrasse fahren. Diese ist zwar auch schneebedeckt, aber ziemlich eben.

Im Hotel werde ich informiert, dass dies der Riedbergpass war. 1400 m.ü.M…. steil und ohne Schneeketten oder zumindest 4×4 Antrieb bei dieser Witterung irgendetwas zwischen unmöglich und idiotisch…

 

Herrliche Schneelandschaft

 

Schnee juhe!

Es schneit weiter, auch noch die ganze Nacht durch. Zum Hotel, das ein paar Meter erhöht steht, können wir nicht hochfahren. Wir schleppen unser Gepäck durch den Tiefschnee auf der Strasse, und werden zum Glück von Hilfe vom Hotel erlöst.

Am nächsten Tag sind alle Schneepflüge und andere Räumgeräte auf Hochtouren im Einsatz. Gut vierzig Zentimeter Neuschnee, schätze ich.

Wir ziehen unsere Schneesachen an und rutschen zum Auto, um Robins kleine Schneeschaufel zu holen. Zuerst muss ich allerdings etwas Schnee vom Auto schieben, sonst geht gar nichts. Die Türen kann ich nicht öffnen, die Schneeschicht am Boden ist zu hoch.

Eine halbe Stunde schaufle und putze ich den Schnee vom und um das Auto weg, und hoffe, dass es bis zur Zurückfahrt nicht wieder so heftig schneit.

Schnee schaufeln

Die Schneelandschaft ist wunderschön! Robin ist jedoch gar nicht so glücklich darüber: Entweder sind wir auf einer gepflügten Strasse, die ganz schön rutschig sein kann, oder wir stecken im Tiefschnee fest: für Robin bedeutet das bis zum Bauch! Bis zur halben Körpergrösse im Schnee zu stecken, ist anstrengend! Wir leihen uns einen Bob beim Hotel aus und erkunden so die Gegend.

Schlitteln Alphotel Hirschegg

 

Schlitteln

Mit gutem Gewissen darf ich alles Kulinarische geniessen: nach Schnee schaufeln und Robin herumziehen habe ich genug Fitness inklusive Muskelkater!

 

 

Kinderbetreuung

Beinahe den ganzen Tag könnte man sein Kind im Kinderhort abgeben. Ausgebildete und herzliche Betreuerinnen nehmen sich den Kindern an. Ich möchte jedoch nicht ohne Robin Ferien machen, sondern MIT ihm. Aber einmal eine Stunde Sauna, etwas Ruhe geniessen, klingt dann doch sehr verlockend.

Robin kennt den Kinderhort vom Fitnesscenter: Wenn ich jeweils trainiere, ist er für ca. eine Stunde dort. Andere Kinder und viele tolle Spielsachen – und Junior ist happy!

So geht es ihm auch im Kinderhort vom Hotel. Eigentlich wollte ich mit ihm einfach kurz hineinschnuppern, aber Robin ist nicht mehr zu bremsen: Lego, Baustellenfahrzeuge, ein grosses Holzschiff mit Bällen gefüllt, Rutschautos, Spielsteine, Rutschbahnen, Kletterparcours, Verkäuferliladen, und vieles mehr. Wahrlich ein Paradies!

 

Beim Abendessen findet Robin, er sei jetzt genug ruhig gesessen. Ich versuche, ihn noch ein bisschen zu motivieren, weiter zu essen, ruhig zu sein. Erst mit der Zeit realisiere ich, wie extrem ruhig es im Speisesaal ist: Die Kinder sind gar nicht an den Tischen! Oh…. Genau! Kinderparadies! Tatsächlich: Alle Kinder spielen im Kinderhort, werden unterhalten und sind glücklich. Und alle Eltern geniessen in Ruhe ihr Abendessen im Speisesaal. Es ist ruhiger als in einem normalen Hotel, weil fast 50% der Gäste weg sind.

Ich bringe Robin für eine Stunde nach unten, es werden gerade Geschichten erzählt, und habe das ruhigste Abendessen seit über zwei Jahren. Herrlich!

Malsachen liegen auf dem Esstisch parat

Ich nutze die Kinderbetreuung auch für das zweite Abendessen, wiederum nach einem gemeinsamen Start mit Robin. Wir plaudern und essen zusammen, bis er unruhig wird. Danach darf er im Kinderhort herumtoben.

 

Für Wellness ist es ebenfalls herrlich, ebenso während ich Koffer packe, alles nach unten ins Auto trage und dieses zum zweiten Mal innert zwei Tagen frei schaufle.

 

 

Gemeinsame Unternehmungen

Für die gemeinsamen Aktivitäten gibt es wiederum ein riesiges Angebot, im und ums Hotel, ja im ganzen Tal. In der kurzen Reisezeit konnten wir nicht vieles nutzen – Grund, einmal länger zu bleiben!

Im Hotel selber gibt es viele Angebote, vom Spieleschrank über Hallenbad mit Kinderbecken bis zum Schlittenverleih.

Robin ist vor allem glücklich im Wasser. Im grossen Becken springt er ins Wasser und lässt sich von den Flügeln tragen, im Kinderbecken spielt er mit Kesseln, Wasserspritzen oder der Rutschbahn.

Sprung ins Hallenbad
Sprung ins Hallenbad

 

Kulinarisches

Eigentlich fast ein bisschen stressig: neben Schneetobereien, Wellness und baden, muss man ständig essen (grins): ein riesiges Frühstückbuffet. Mittagsbuffet mit Salaten, Suppe, Kindermenu,… Am Nachmittag wiederum Snacks (haben wir nicht geschafft 😉 und am Abend Vorspeisen-Salatbuffet und danach ein 3-Gang-Menu. Für die Kinder gibt es ein Kinderbuffet mit Fleisch, Fisch, Beilagen, Gemüse und Dessert.

Dazu sind alle alkoholfreien Getränke gratis: 16 Säfte und Süss- oder Naturgetränke im Offenschank, etwa 10 heisse Getränke wie Schokolade und verschiedene Kaffeesorten sowie Tees.

Die einzigen, zusätzlichen Kosten, die war hatten, waren für Rotwein zum Abendessen.

Für Familien ist es toll, die Kosten vorher zu kennen und planen zu können, und keine grossen Ausgaben für zusätzliche Verpflegung einkalkulieren zu müssen.

Übrigens: Das Essen klingt nicht nur nach viel, es war auch wunderbar fein!

Dessert Gaumenfreuden

Zudem war der Service sehr freundlich, geduldig und gelassen: Teller zerbrochen? Kein Problem! Kinder springen herum? Kein Problem! Mehr Essen unter dem Tisch als darauf? Kein Problem!

 

 

Gönn dir ein Kinderhotel!

Wenn du Kinder hast: unbedingt! Das Angebot ist riesig, es gibt wirklich für Jeden etwas Passendes. Einige Hotels haben sich auch ganz explizit auf Babies spezialisiert. Die Betreuung findet oft für verschiedene Altersstufen statt.

Eltern können sich eine Auszeit gönnen, einmal in Ruhe essen, in die Sauna gehen, eine Stunde ein Buch lesen.

Und der Preis? Grundsätzlich gibt es, wie überall, günstigere und teurere Hotels. Ein Kinderhotel mag ein wenig teurer sein als ein Hotel ohne entsprechendes Angebot. Aber die Differenz von 20 Euro pro Tag, für Kinderbetreuung, Kinderbuffet, Kinderausstattung, gelassene Bedienung und vieles mehr, sollte es allemal wert sein.

Und was ist mit kinderlosen Reisenden?

Warum nicht! Voraussetzung: Du magst Kinder.

Und weil die Kidz betreut sind und ein vielfältiges Angebot haben, ist es ruhiger als in einem normalen Hotel. Und für die Erwachsenen mangelt es garantiert an nichts.

Kinerbuch vor dem Einschlafen

 

Das muss ich doch noch loswerden:

Es hat nichts mit einem Kinderhotel zu tun, sondern mit dem Laissez-Faire-(Nicht-Erziehungs)-Stil einiger Eltern.

In einem Restaurant, in einem Hotel, im Kinderhort, auf der Strasse, im Bus: Höflichkeit, Anstand, Freundlichkeit, Rücksicht,… finde ich Pflicht! Kinder können und sollen es lernen, altersangemessen, mit Eltern als Vorbilder.

Nur weil man im Kinderhotel longiert, heisst das nicht, dass man die Kinder machen lässt, was immer sie Lust haben. Sich prügeln, Getränke über den Kopf leeren, Schlacht mit dem Kartoffelstock, um 7 Uhr morgens mehrere Male laut schreiend im Gang herumrennen, den Kinderbetreuerinnen das Wickeln überlassen (du, der Kleine hat ein Geschenk für dich!), und weiteres mehr, lässt mich nachdenklich und etwas wütend zurück.

 

 

Ein anderes Mal…

Die Rückfahrt war sehr viel erholsamer als die Hinreise. Ein kleiner Umweg, um den Pass zu vermeiden, war ein super Entscheid. Tja, Erfahrung macht klug. Vielleicht sollte ich mir auch einmal Schneeketten kaufen!

 

Das Alphotel in Hirschegg war rundum eine tolle Wahl (nein, ich habe keine Provision ;-)), wir werden ganz sicher wieder kommen!

 

 

Hast du auch schon Erfahrungen mit Kinderhotels gemach? Ich freue mich auf deine Zeilen!

 

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