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Hoi!

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Hoi ist Robins Begrüssung für fast alle und alles. Ein herzliches Hoi also auch für dich!   Schön, hast du unseren Blog gefunden. Gerne erzählen wir dir, was dich erwartet und weshalb dieser Blog unter Millionen anderen Blogs einzigartig ist:   Wie alles begann… Bisher […]

Ausflug zum Affenberg Salem

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Kurze Auszeit am Bodensee

Kurze Auszeit am Bodensee

Kurze Auszeit am Bodensee

 

Das Wetter ist herrlich und ich habe keine Termine an meinen freien Tagen. Also packen wir unseren Pourquois-Pas? und düsen gegen Nordosten…

Ziel ist der Bodensee, genauer der Camping Schloss Helmsdorf in Immenstaad.

 

Auf dem Lageplan sind viele Dauercamper eingezeichnet. Die Stellplätze für Touristen wirken winzig gegen die grossen Dauerplätze.

Es stellt sich dann jedoch heraus: Die freien Stellplätze sind sehr gross – und die Dauerplätze dementsprechend riesig! Sie liegen zwar etwas zurückversetzt vom See, aber diese paar Schritte mehr zum See schafft man alleweil.

Die Stellplatzbetreiber sind sehr freundlich, und der Camping selber bietet alles, was das Herz begehrt: Moderne Sanitäranlagen, Laden, Restaurant, ein riesiger Spielplatz und natürlich den Seestrand.

 

Ein Fussweg führt in ein paar Gehminuten nach Immenstaad. Robin und ich schlendern gemütlich und schauen in die Gärten der Seehäuser.

Immenstaad ist nicht unbedingt umwerfend: Ein paar Läden, ein paar Restaurants… Aber der Platz und der Schiffssteg beim See sind wunderschön gestaltet.

Seepark Immenstaad

 

Schiffshäuschen Immenstaad

 

Es gibt verschiedene Spielgeräte für Kinder, eine Gelateria und ein Restaurant, und einen tollen See-Spiel-Brunnen (oder wie auch immer man das nennen kann!)

Hier gibt es kein Halten mehr für Robin, und er plantscht zufrieden im seichten Wasser, staut die kleinen Rinnsale mit den Metallschiebern und malt mit Gänseblümchen Wasserbilder auf die Steine.

Seebrunnen Immenstaad

 

Die Gelati sind sehr fein, aber auch sehr weich… ich bin nachher fast erschöpft vom schnellen Essen und Robin retten und putzen 😉

 

Da gibt’s nur eins, zurück schlendern und beim Camping den See geniessen. Den Strand haben wir fast für uns alleine, und weil Robin auf dem Liegestuhl einschläft, habe ich herrliche Ruhe.

Nickerchen am Strand

 

 

Am nächsten Morgen geht der Stress weiter: Irgendwie habe ich die Zeit nicht im Griff, und wir rennen nach Immenstaad zum Schiff, das uns nach Friedrichshafen bringen soll. Fitness pur, aber ich kann mich ja dann eine halbe Stunde lang erholen.

Schifffahrt auf dem Bodensee

 

Friedrichshafen ist ein sehr hübsches Städtchen mit schöner Seepromenade. Für alle hat es etwas: Skulpturen für Kunstliebhaber, Palmen für Südliebhaber, Spielplatz für Bewegungsfreudige, Blumen für Naturfreunde, Strände für Bade- und Sonnenhungrige, Museen für Wissensbegierige, Schiffe für Reiseabenteurer, Vinothek für Weinliebhaber, Zeppeline für Geschichtsfreunde, Restaurants für Hungrige und vieles mehr.

Friedrichshafen

 

Strand Friedrichshafen

 

Das bekannte Zeppelin-Museum besuchen wir nicht: Ein Blick hinein verrät, dass man viel lesen muss. Das ist noch nichts für Junior. Auf dem Schiff erfahre ich nachher so nebenbei, dass das Museum nicht so umwerfend sei…

 

Man kann sooooo viel in dieser Gegend unternehmen, so beschliesse ich spontan, mit dem Rad noch nach Meersburg zu fahren. Dort möchte ich die alte Burg besichtigen und ein gemütliches Abendessen geniessen – ohne selber kochen und abwaschen. Robin ist beim Rad fahren natürlich sofort Feuer und Flamme.

Auf dem Hinweg regnet es ganz leicht. Ein bisschen bin ich beunruhigt, habe ich doch das Dachfenster beim Wohnmobil ein wenig offengelassen. Doch ein paar Tropfen sollten nichts machen.

 

Die Burg ist gross und man kann sehr viele Räume besichtigen. Die Einrichtung ist jedoch eher spärlich, und wir gehen relativ zügig hindurch. Noch rascher sind wir dann beim kurzen Stück durch den Burggarten: Es regnet heftig!

Alte Burg in Meersburg

 

Nach dem Rundgang warten wir die schlimmsten Tropfen noch ab, und suchen dann, sehr zügig, ein Restaurant im Städtchen. So habe ich mir das eigentlich nicht vorgestellt…. Ich denke an das offene Dachfenster, an das nasse Velositzli, an das nicht gemütliche Schlendern durchs Städtchen… und ziemlich nass stürmen wir in ein recht edles Restaurant. Na gut, es muss einfach gehen!

 

Die Bedienung ist freundlich und humorvoll, und das Essen sehr fein. Da es immer noch regnet, gönnen wir uns sogar ein Dessert.

 

Irgendwann lässt der Regen nach, und wir wagen uns auf die Rückfahrt. Eine Pfütze Regenwasser, die sich im Velohelm gesammelt hat, schwappt mir ins Gesicht. Robin hat es nicht viel besser, sein zwar umgedrehtes Velositzli ist trotzdem ziemlich nass.

Ich radle wie eine Irre zurück zum Camping – es nützt nichts. Wir sind tropfnass, und kommen so kaum aus den klebenden Kleidern. Im Pourquois-Pas? zum Trocknen aufhängen geht leider auch nicht so leicht. Mit Frotteetüchern und Haarföhn bessert es langsam, noch ein bisschen die Pfütze unter dem Dachfenster putzen, und die Laune steigt auch wieder.

Ich bin so ko, dass Robin ausnahmsweise einen Trickfilm mit dem Tablet schauen darf; sonst vermissen wir Fernsehen oder Videos im Wohnmobil überhaupt nicht.

 

Ein paar wenige Sachen packe ich noch zusammen, der Rest ist morgen dran. Dann werden wir gemütlich zum Affenberg fahren, und danach nach Hause.

 

 

 

So viel sei verraten: Der Affenberg macht wirklich Spass! Deshalb gibt’s nächste Woche einen Blogbeitrag dazu….

Bis dann, ich wünsche dir eine gute Zeit ohne überraschende Gewitterregengüsse!

 

 

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…..und wieder in Italien – Live vom Lago Maggiore

…..und wieder in Italien – Live vom Lago Maggiore

…und wieder in Italien – Live vom Lago Maggiore

 

Vor genau einem Jahr, an Pfingsten, sind wir wegen einer Sintflut von Maccagno geflüchtet. Der Campingplatz war nicht mehr direkt neben dem See, sondern im See.

Doch das herrliche Gebiet lockt uns auch dieses Jahr wieder!

 

Am Donnerstagmorgen flitzen wir durch den Gotthard (wie schön, dass alle anderen noch arbeiten müssen). Das Wetter ist ziemlich gut und die Temperatur angenehm.

Auf dem Camping Lagocamp in Maccagno haben wir wieder genau denselben Stellplatz wie vor einem Jahr; hoffentlich ist das kein schlechtes Omen!

 

Camping Lagocamp Maccagno

 

Wir packen blitzschnell aus, und mich zieht es, wie immer, sofort zum See. Robin erinnert sich doch tatsächlich noch an den kleinen Spielplatz, aber da gibt es vorerst keinen Kompromiss 😉

Am See ist es herrlich. Wir halten die Zehen ins kühle Wasser, werfen Steine, sammeln schöne Treibholzstücke und fotografieren wie wild. Leider verpasse ich die Schwäne, die direkt über unsere Köpfe zischen, sowie den ungewohnten Salto von Robin. Statt ihn zu retten, hätte ich besser zur Kamera gegriffen… na ja, Mutterreflexe halt!

 

Strand Maccagno

 

Strand Maccagno

 

Nach dem Abendessen schlendern wir über den kleinen Fluss zum öffentlichen Spielplatz, den wir für uns alleine haben.

Ich versuche mit der Kamera einen Mitzieher: Mit verhältnismässig langer Verschlusszeit wird dem bewegten Motiv schwungvoll gefolgt. So ist das Motiv scharf und die Umgebung verschwimmt in der Unschärfe. Ich brauche mehrere Versuche, bis die Einstellungen stimmen. Eine zu lange Verschlusszeit führt zu Überbelichtung, und der richtige Schwung muss auch stimmen – sonst ist gar nichts scharf. Zum Glück könnte Robin stundenlang schaukeln… sonst wird es ihm beim Fotografieren immer langweilig und er macht Faxen!

 

Mitzieher beim Schaukeln

 

Luino

Am Freitagmorgen schwingen wir uns aufs Rad und fahren nach Luino. Das Städtchen ist vielleicht auch ohne Markt schön?

Die Strecke ist abenteuerlich: Teilweise müssen wir auf der Hauptstrasse fahren, zum Glück jedoch nicht durch die Tunnels. Da geht jeweils ein Weg aussen am Felsen herum. Bei diesen Wegstückchen thronen italienische Villen, in den Fels hineingebaut, übers Wasser.

 

Luino wirkt verschlafen, sogar der Hafen ist derart leer, dass wir die Hightech-Fahrradständer beinahe übersehen (weil niemand sonst dort geparkt hat).

Wir schlendern ein wenig durch die Altstadt und schlemmen süsse Törtchen mit Nutella und Pistazien. Mein schweizerischer Charme hat leider keinen positiven Einfluss auf die Verkäuferin: Meine Bemühungen, pistacchio richtig auszusprechen, ignoriert sie und verschwindet nach dem Bezahlen grusslos hinter dem Vorhang. Zum Glück ist das die Ausnahme. Robin wird fast ständig mit einem euphorischen Ciao begrüsst, oft gefolgt von Koseworten und Komplimenten.

 

Dolce in Luino

 

Die neu erstellte Promenade in Luino fasziniert mich wiederum sehr. Trotz sehr klaren und geraden Linien harmoniert alles mit der Seenlandschaft und der Stadtsilouette. Holz, Rost und Pflanzen sowie ein spannend anzuschauender Computerspringbrunnen bringen Leben und Wärme.

 

Promenade Luino

 

Promenade Luino

 

Pommes und Caprese direkt am See schmecken wunderbar, und die Italiener  nebenan bieten uns noch verschiedene Häppchen an, die sie ungefragt zu ihrem Apéro erhalten haben.

 

Der laue Abend und die letzten Sonnenstrahlen eignen sich bestens für ein paar Glaskugelfotos: Die Gefahr, sich zu verbrennen, ist nicht so gross. Robin nistet sich in einer schönen Trauerweide ein und beschliesst, fortan in diesem Baumzelt zu wohnen. Meine Begeisterung für diese Bäume flammt erneut auf – vielleicht wäre das doch etwas für den Garten? Schliesslich hat Robin seinen Spielplatz total verwüstet…

 

Lago Maggiore in der Glaskugel

 

Trauerweide als Spielzelt

 

Sonnenstern

 

Unter der Trauerweide

 

In der Nacht erwache ich, weil der Wind so seltsam in den Bäumen rauscht. Ein paar wenige Regentropfen klopfen aufs Dach – und plötzlich geht es los. Von einer Sekunde auf die andere giesst es wie aus Kübeln, blitzt und donnert, und ich denke: Oh nein, nicht schon wieder! Nach zwei Minuten ist der Spuk jedoch vorbei, der aufgeschreckte Robin beruhigt, und wir können weiterschlafen.

 

 

Markt in Intra

Für den Samstag plane ich eine Schifffahrt nach Intra – der Markt dort soll schön sein, ebenso das Städtchen.

Der Fahrplan ist eine Herausforderung: Wo hält das Schiff wirklich? Und wo nicht? Und an welchen Tagen? Es gibt unzählige Ausnahmen und Ergänzungen….

Es fährt genau ein einziges Schiff nach Intra – um 11 Uhr. Und am Abend eines zurück. Uff, keine grosse Auswahl! Das ist ein richtig italienischer Schifffahrtsplan!

 

Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

 

20 Minuten zu früh behauptet der Kapitän, wir seien in Intra. Oha? Gibt es verschiedene Stationen in Intra? Müssen wir wirklich schon raus, oder was ist da los? Wir versuchens, zum Glück, und erst dann merke ich, dass auf dem Plan weitere Ausnahmen vermerkt sind. Zwei Häfen werden erst ab Juni angelaufen.

 

Schwebendes Cannero Riviera

 

Robin jammert, er hätte Hunger. Wir düsen durch den Markt, immer der Nase nach, bis zu den Essständen. Beim Anstehen wird Junior immer ruhiger – und als ich schliesslich die Spiessli und Olivenpanini in der Hand halte, schläft er tief und fest. Na gut…

Doch vor dem Essen helfe ich einem alten Mann: Er hat wohl einen schlimmen Sturz hinter sich, sein Bein, sein Arm und sein Gesicht sind aufgeschlagen und voller Blut. Seine Frau fragt mich verzweifelt auf Italienisch nach einer Apotheke. Weil mein Italienisch für solche Fälle nirgends hinreicht, putze ich dem Mann ungefragt das Gesicht mit Reinigungstüchern. Er getraut sich nicht zu widersprechen… grins….  Später realisiere ich, dass das Paar französisch spricht.

 

Später schlendern wir den Marktständen entlang, vermehrt ganz nah: Unter den Dächern ist es trocken, denn es hat zu regnen begonnen.

Wir kaufen Capeletti mit Rohschinken und Käse fürs Abendessen, sowie Salami. Um den Spielwarenstand kommen wir nicht herum, ebenso bei den Schals und Tüchern. Ich kaufe einige für neue Kameraschals. Später bereue ich, nicht mehr gekauft zu haben. Die Eulen, die Anker,… all diese Tücher gefallen mir selber so gut, da möchte ich vielleicht auch noch für mich etwas haben?!

 

Die Altstadt von Intra ist hübsch, aber nichts Spektakuläres. Wir schlendern herum und Junior spielt noch ein bisschen in der Nähe des Hafens, bis das Schiff zurück kommt. Doch das will und will nicht kommen. Mir kommen Zweifel: Sind wir wirklich richtig? Was läuft da falsch? Das Schiff hat schlussendlich 25 Minuten Verspätung – und niemand informiert. Beim Einsteigen frage ich noch einmal nach, ob wir wirklich nach Maccagno kommen – es scheint alles in Ordnung zu sein. Ist es auch… uff!

 

Steg am Lago Maggiore

 

Nach dem wunderbaren Abendessen ziehen wir in die Seifenblasenschlacht! Die riesigen Blasen entstehen fast von alleine, mit ein bisschen drehen und in den Wind halten. Junior liebt es, die grossen, glänzenden Kugeln in der Luft zu zerschlagen. Doch diese gehen zum Angriff über….. 😉

Seifenblasen

 

Riesenseifenblasen

 

Seifenschaum

 

Schnell packe ich noch die Sachen in unser Pourquois-Pas? Falls es in der Nacht wieder regnen sollte, ist morgen nicht alles nass.

Das Programm ist noch offen. Bei schönem Wetter fahren wir gegen Abend zurück, bei Regen irgendwann früher.

 

 

In der Nacht beginnt es zu regnen…. und hört nicht mehr auf. Wir packen unsere restlichen Sachen und fahren zurück. Im Aargau ist es tatsächlich schöneres Wetter!

 

 

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Richte deinen Webshop ein

Richte deinen Webshop ein

Richte deinen Webshop ein

 

Vielleicht bist du gerade dabei, deine Komfortzone zu erweitern. Du bist kreativ voll im Schuss, und wirst rundum immer besser. Super, ich gratuliere dir!

 

Irgendwann kommt vielleicht der Punkt – oder er ist schon da – wo du dir überlegst: Wohin mit meinen neuen Werken? Wohin mit meinen Produkten, meinen Ideen, meinen Kreationen? Kopf, Ideenordner, Haus, Wohnung und Garten sind voll, und Familie und Freunde sind auf dem Laufenden und eingedeckt.

 

Jetzt wird es Zeit für deinen eigenen Webshop!

Du denkst: Was? Ach herrje… das kann ich nicht… so gut bin ich nicht… so viele Sachen habe ich nicht…

Du könntest aber auch denken: Hm, das gefällt bestimmt auch anderen…. Das kann nicht so schwer sein, wenn das viele andere hinbekommen….. ich kann mir ja auch Hilfe besorgen…. Ich habe tolle Sachen zum anbieten…. Ich habe ja nichts zu verlieren (oder noch besser: eigentlich kann ich nur gewinnen)… ich möchte meine Komfortzone noch mehr erweitern (weil ich grad so schön im Schuss bin)… ich kann nun meinem Partner oder meiner Partnerin gegenüber endlich begründen, warum ich das zusätzliche Kreativzimmer / das neue Haus / die neue Garage / den neuen Schrank / …… brauche. Grins….

Und das Beste: es macht einfach viel Spass!

 

Wenn du bereits eine Webseite mit WordPress (und einem Hosting) hast, kostet es dich gar nichts. Ein bisschen Zeit musst du natürlich investieren. Aber auch schwierig ist es nicht, denn ein Webshop in WordPress zu integrieren ist so einfach wie eine neue Seite oder einen neuen Beitrag zu erstellen – die Maske sieht genau gleich aus.

Wenn noch nicht: Leg hier los!

 

Wenn du wissen möchtest, wie das aussehen kann, und wovon ich unten denn bloss schreibe, klick einfach mal in meinen Webshop. So etwas in dieser Art bekommt man hin, wenn man keine Ahnung hat und einfach mal loslegt 😉 Der Shop ist noch sehr neu, und über Feedback freue ich mich immer!

 

Das nötige Werkzeug

Du brauchst für WordPress das Plugin Woocommerce. Das Plugin findest du am einfachsten mit dem Suchfeld bei der Installation für Plugins. Klicke zuerst «jetzt installieren», dann aktivieren. Und schon hast du den ersten Schritt geschafft.

 

Strukturieren

Klicke dich nun durch die ersten Einstellungen durch. Keine Sorge, Änderungen kannst du auch später vornehmen. Es gibt viele tolle Youtube-Videos zu Woocommerce, schau dir doch bei Bedarf etwas davon an.

 

Wenn du viele verschiedene Artikel hast, ist eine gute Sortierung wertvoll. Teile jedes Produkt einer passenden Kategorie zu.

Wichtig ist, dass du das Menü nun auch entsprechend anpasst. Wo möchtest du was haben? Shop, Einkaufswagen, Kasse, und so weiter? Plane allenfalls auch mit Haupt- und Unterpunkten – das schafft Ordnung.

 

Mache deinen zukünftigen Kunden die Suche so einfach wie möglich. Stelle die wichtigsten Funktionen und Seiten in die Sidebar – so ist sie mit einem Klick verfügbar. Der Warenkorb lässt sich dort auch einfügen – und solange er leer ist, ausblenden. Klicke einfach auf die entsprechende Funktion.

 

Produkte erstellen

Produkte zu erstellen ist so einfach wie eine Seite oder einen Beitrag für deine Webseite zu erstellen. Du hast unter anderem jeweils die Wahl, ob es ein einfaches oder ein variables Produkt ist. Variabel kann zum Beispiel sein, wenn es in verschiedenen Farben oder Grössen verfügbar ist.

Schau dir alle Möglichkeiten an – sie sind gut selbsterklärend. Falls nicht, gehe ohne zu klicken mit der Maus darauf. Ein kleines Infofeld erscheint. Und sonst: Frag Youtube oder mich.

 

Woocommerce Produkt erstellen

 

Vorarbeit für die Produkte

Du erleichterst dir die Arbeit, wenn du die Beschreibungen vorab im Word o.ä. schreibst und dann einfügst.

Mache auch alle Bilder parat, knipsen, bearbeiten und beschriften. Da hier viele Bilder zusammenkommen, ist es besonders wichtig, dass du sie in einer guten Grösse hochlädst. Zu gross benötigt zu viel Speicherplatz, zu klein ist für die Kunden unbefriedigend. Ich arbeite im Shop mit 800 x 600 px (also Bilder bereits vorab auf dieses Mass exportieren).

Überlege dir auch sinnvolle Schlagwörter: Einerseits finden deine Kunden dann das Gewünschte, andererseits – so hoffe ich jetzt einfach einmal – ist es vielleicht auch SEO-nützlich.

 

Shopangaben

Unter dem Reiter Woocommerce findest du weitere Untermenüs. Konfiguriere dort deine Versandart und -kosten, deine Bezahlmöglichkeiten und vieles mehr. Hier musst du sorgfältig durch alles durch gehen, um nichts zu vergessen oder falsch einzustellen. Du kannst es aber jederzeit wieder ändern, also keine Sorge!

 

Reiter und Einstellungen in Woocommerce

 

Für Paypal musst du auch dein Paypal-Konto entsprechend einrichten. Das benötigt ein paar zusätzliche Angaben, ist aber nicht schwierig.

 

Ganz wichtig sind auch AGB’s. Schau dir andere Seiten an und überlege dir, was du für dich noch anpassen musst.

 

Nichts vergessen

Kontrolliere jeweils bei der Produktübersicht, ob du nichts Wichtiges vergessen hast. Du siehst dort auf einen Blick, welche Fotos, Produktnamen, Artikelnummern, Preise, Lager, Kategorien, Schlagwörter und Lieferarten du hast.

Wechsle auch regelmässig von der Admin-Seite zu deiner «echten» Webseite (am besten beide Seiten offenlassen, die «echte» Seite musst du regelmässig mit dem runden Pfeil aktualisieren).

 

Übersicht Woocommerce

 

Werbung

Egal ob du ein Werbebudget hast oder nichts – Mund-zu-Mund-Propaganda ist die beste Werbung. Also lass ALLE wissen, dass du nun stolzer Besitzer eines Webshops bist, und dass man dort deine wunderbaren Waren kaufen kann.

 

Was noch?

Für die Schweiz: Keine Sorge, um die MwSt (Mehrwertsteuer) musst du dich noch nicht kümmern. Erst wenn dein Jahresumsatz sFr 100’000.- übersteigt, wirst du pflichtig.

AHV / IV / EO musst du bezahlen, wenn du einen Verdienst von über sFR 2300.- pro Jahr machst. Wenn es soweit ist, brauchst du nur ein entsprechendes Formular ausfüllen.

Für andere Länder kann ich dir hier leider keine Angaben machen – informiere dich bitte im Internet oder bei den zuständigen Stellen und Behörden.

 

Und zu guter Letzt: Geniesse es und sei stolz auf dich, dass du nicht nur tolle Waren anbietest, sondern auch selber einen Webshop eingerichtet hast.

Der erste Verkauf muss natürlich dann mit Sekt gefeiert werden!

 

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Freude!

 

Venezianische Wassertour

Venezianische Wassertour

Venezianische Wassertour   Jedes Mal, wenn ich in Venedig war, war ich von Neuem enorm fasziniert von dieser Stadt. Wege aus Wasser und unzählige eindrückliche Bauwerke, unzählige Brücken, kleine Gässchen, kreative Läden und das unermüdliche Treiben per Schiff machen diese Stadt zu etwas ganz Besonderem. […]