Live von der Sommertour – Brügge Belgien

Live von der Sommertour – Brügge Belgien

Live von der Sommertour – Brügge Belgien

 

Der Weg nach Brügge führt ein wenig Zickzack. Das Navi meldet einen Baustellenstau, dann eine Umfahrung, dann eine weitere (Zurück)Umfahrung, und so weiter.

Irgendwann kommen wir aber gut auf dem Camping an – aber der Weg zurück nach Brügge erscheint mir sehr weit. Und tatsächlich, dies gäbe eine ordentliche Radstrecke, und nicht unbedingt die schönste.

 

Also drehen wir wieder und suchen den der Stadt am nächsten gelegenen Campingplatz auf. Bereits von Weitem sehen wir die Wohnmobile Schlange stehen; das heisst nichts Gutes. Und so ist es denn auch: Full.

Und jetzt? Auf dem Weg habe ich einen Stellplatz beim Jachthafen gesehen – ob wir diesen wieder finden? Und tatsächlich, nur wenige Minuten haben wir einen Parkplatz gefunden. 24 Euro, Strom inklusive. Wäre es mehr oder ohne Strom, wäre es mir auch egal. Die Hitze mit über 30 Grad und das Herumfahren hat mich müde gemacht. Robin hat die Lust schon lange verloren – zum Glück gibt es noch Bob der Baumeister….

 

Wir betreten die Stadt  von Süden her. Ich wusste, dass es ein schönes Städtchen sei – aber ich war dann doch über die Vielseitigkeit überrascht. Wasserwege, Schwäne, Kutschen, schöne Häuser, und vieles mehr. Brügge ist voller Perlen!

Brügge Belgien

 

Wir  bewundern die Kutschen und schönen Pferde davor, und ich erkläre Robin, welches davon Friesenpferde sind. Ihre dunkle Farbe und ihr Behang ist deutliches Merkmal.

 

Die Gässchen sind auf Touristen eingestellt. Neben unzähligen Sorten Bier gibt es vor allem Schokolade. Die Geschäfte sind klimatisiert, aber uns ist nur nach Schauen und nicht nach Kaufen. Die Leckereien in Form von Pralinés, Schuhen, Smileys, Badeentchen und vieles mehr, wären nach kürzester Zeit geschmolzen.

 

Brügge Belgien

 

Wir Schweizer werden im Ausland durch tiefe Restaurantkosten verwöhnt – doch hier ist es nicht so.  Viele Lokale könnte mit Schweizer Verhältnissen mithalten.

 

Brügge Belgien

 

Schlussendlich entscheiden wir uns auf dem Rückweg für ein Lokal nahe beim Schwäneteich. Hier schlemmen wir Crevetten in Knoblauchbutter, einen Grillteller mit Pfeffersauce und Glacé zum Dessert.

Mit den vollen Bäuchen schaffen wir gerade noch den Rückweg und eine kleine Kurve über den Jachthafen. Wir haben den besseren der beiden Stellplätze erwischt: bei uns sind die Plätze sehr viel breiter.

 

Am nächsten Morgen fahren wir Bezeiten los; ich möchte vor dem Mittag in der Normandie auf dem Camping sein – damit wir kein Full-Schild mehr vor der Nase haben.

Ob das gelingt, kannst du in den nächsten Tagen hier lesen…. Bis bald!

 



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