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Richte deinen Webshop ein

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Vielleicht bist du gerade dabei, deine Komfortzone zu erweitern. Du bist kreativ voll im Schuss, und wirst rundum immer besser. Super, ich gratuliere dir!

 

Irgendwann kommt vielleicht der Punkt – oder er ist schon da – wo du dir überlegst: Wohin mit meinen neuen Werken? Wohin mit meinen Produkten, meinen Ideen, meinen Kreationen? Kopf, Ideenordner, Haus, Wohnung und Garten sind voll, und Familie und Freunde sind auf dem Laufenden und eingedeckt.

 

Jetzt wird es Zeit für deinen eigenen Webshop!

Du denkst: Was? Ach herrje… das kann ich nicht… so gut bin ich nicht… so viele Sachen habe ich nicht…

Du könntest aber auch denken: Hm, das gefällt bestimmt auch anderen…. Das kann nicht so schwer sein, wenn das viele andere hinbekommen….. ich kann mir ja auch Hilfe besorgen…. Ich habe tolle Sachen zum anbieten…. Ich habe ja nichts zu verlieren (oder noch besser: eigentlich kann ich nur gewinnen)… ich möchte meine Komfortzone noch mehr erweitern (weil ich grad so schön im Schuss bin)… ich kann nun meinem Partner oder meiner Partnerin gegenüber endlich begründen, warum ich das zusätzliche Kreativzimmer / das neue Haus / die neue Garage / den neuen Schrank / …… brauche. Grins….

Und das Beste: es macht einfach viel Spass!

 

Wenn du bereits eine Webseite mit WordPress (und einem Hosting) hast, kostet es dich gar nichts. Ein bisschen Zeit musst du natürlich investieren. Aber auch schwierig ist es nicht, denn ein Webshop in WordPress zu integrieren ist so einfach wie eine neue Seite oder einen neuen Beitrag zu erstellen – die Maske sieht genau gleich aus.

Wenn noch nicht: Leg hier los!

 

Wenn du wissen möchtest, wie das aussehen kann, und wovon ich unten denn bloss schreibe, klick einfach mal in meinen Webshop. So etwas in dieser Art bekommt man hin, wenn man keine Ahnung hat und einfach mal loslegt 😉 Der Shop ist noch sehr neu, und über Feedback freue ich mich immer!

 

Das nötige Werkzeug

Du brauchst für WordPress das Plugin Woocommerce. Das Plugin findest du am einfachsten mit dem Suchfeld bei der Installation für Plugins. Klicke zuerst «jetzt installieren», dann aktivieren. Und schon hast du den ersten Schritt geschafft.

 

Strukturieren

Klicke dich nun durch die ersten Einstellungen durch. Keine Sorge, Änderungen kannst du auch später vornehmen. Es gibt viele tolle Youtube-Videos zu Woocommerce, schau dir doch bei Bedarf etwas davon an.

 

Wenn du viele verschiedene Artikel hast, ist eine gute Sortierung wertvoll. Teile jedes Produkt einer passenden Kategorie zu.

Wichtig ist, dass du das Menü nun auch entsprechend anpasst. Wo möchtest du was haben? Shop, Einkaufswagen, Kasse, und so weiter? Plane allenfalls auch mit Haupt- und Unterpunkten – das schafft Ordnung.

 

Mache deinen zukünftigen Kunden die Suche so einfach wie möglich. Stelle die wichtigsten Funktionen und Seiten in die Sidebar – so ist sie mit einem Klick verfügbar. Der Warenkorb lässt sich dort auch einfügen – und solange er leer ist, ausblenden. Klicke einfach auf die entsprechende Funktion.

 

Produkte erstellen

Produkte zu erstellen ist so einfach wie eine Seite oder einen Beitrag für deine Webseite zu erstellen. Du hast unter anderem jeweils die Wahl, ob es ein einfaches oder ein variables Produkt ist. Variabel kann zum Beispiel sein, wenn es in verschiedenen Farben oder Grössen verfügbar ist.

Schau dir alle Möglichkeiten an – sie sind gut selbsterklärend. Falls nicht, gehe ohne zu klicken mit der Maus darauf. Ein kleines Infofeld erscheint. Und sonst: Frag Youtube oder mich.

 

Woocommerce Produkt erstellen

 

Vorarbeit für die Produkte

Du erleichterst dir die Arbeit, wenn du die Beschreibungen vorab im Word o.ä. schreibst und dann einfügst.

Mache auch alle Bilder parat, knipsen, bearbeiten und beschriften. Da hier viele Bilder zusammenkommen, ist es besonders wichtig, dass du sie in einer guten Grösse hochlädst. Zu gross benötigt zu viel Speicherplatz, zu klein ist für die Kunden unbefriedigend. Ich arbeite im Shop mit 800 x 600 px (also Bilder bereits vorab auf dieses Mass exportieren).

Überlege dir auch sinnvolle Schlagwörter: Einerseits finden deine Kunden dann das Gewünschte, andererseits – so hoffe ich jetzt einfach einmal – ist es vielleicht auch SEO-nützlich.

 

Shopangaben

Unter dem Reiter Woocommerce findest du weitere Untermenüs. Konfiguriere dort deine Versandart und -kosten, deine Bezahlmöglichkeiten und vieles mehr. Hier musst du sorgfältig durch alles durch gehen, um nichts zu vergessen oder falsch einzustellen. Du kannst es aber jederzeit wieder ändern, also keine Sorge!

 

Reiter und Einstellungen in Woocommerce

 

Für Paypal musst du auch dein Paypal-Konto entsprechend einrichten. Das benötigt ein paar zusätzliche Angaben, ist aber nicht schwierig.

 

Ganz wichtig sind auch AGB’s. Schau dir andere Seiten an und überlege dir, was du für dich noch anpassen musst.

 

Nichts vergessen

Kontrolliere jeweils bei der Produktübersicht, ob du nichts Wichtiges vergessen hast. Du siehst dort auf einen Blick, welche Fotos, Produktnamen, Artikelnummern, Preise, Lager, Kategorien, Schlagwörter und Lieferarten du hast.

Wechsle auch regelmässig von der Admin-Seite zu deiner «echten» Webseite (am besten beide Seiten offenlassen, die «echte» Seite musst du regelmässig mit dem runden Pfeil aktualisieren).

 

Übersicht Woocommerce

 

Werbung

Egal ob du ein Werbebudget hast oder nichts – Mund-zu-Mund-Propaganda ist die beste Werbung. Also lass ALLE wissen, dass du nun stolzer Besitzer eines Webshops bist, und dass man dort deine wunderbaren Waren kaufen kann.

 

Was noch?

Für die Schweiz: Keine Sorge, um die MwSt (Mehrwertsteuer) musst du dich noch nicht kümmern. Erst wenn dein Jahresumsatz sFr 100’000.- übersteigt, wirst du pflichtig.

AHV / IV / EO musst du bezahlen, wenn du einen Verdienst von über sFR 2300.- pro Jahr machst. Wenn es soweit ist, brauchst du nur ein entsprechendes Formular ausfüllen.

Für andere Länder kann ich dir hier leider keine Angaben machen – informiere dich bitte im Internet oder bei den zuständigen Stellen und Behörden.

 

Und zu guter Letzt: Geniesse es und sei stolz auf dich, dass du nicht nur tolle Waren anbietest, sondern auch selber einen Webshop eingerichtet hast.

Der erste Verkauf muss natürlich dann mit Sekt gefeiert werden!

 

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und Freude!

 

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Live aus Italien

Live aus Italien

Live aus Italien

 

Endlich, endlich sind wir wieder unterwegs! Als der Winter nicht mehr aufhören wollte, wurde ich langsam ungeduldig: Wann können wir wieder mit unserem Womo los?

 

Nun meinten es die Wetterfrösche doch noch gut mit uns, und vorgestern begann ich mit Packen und Planen. Wohin? Nach Italien! Nur… die Italiener sind nicht nur für feines Essen und Sonne bekannt, sondern auch für kurze Öffnungszeiten der Campingplätze. Einige öffnen erst im Mai, und schliessen Ende September bereits wieder.

 

Bei der ganzen Planung, und die lange Zeit ohne Reisen, zudem Junior als totaler Wildfang, wird mir ganz mulmig. Ich mutiere zu Typ B– herrje! Da gibt’s nur eines: meine eigenen Tipps beherzigen!

 

Statt in einem Zug in die Toskana zu fahren, was ziemlich weit ist und mir ein schlechtes Gewissen gegenüber Robin macht, entscheide ich mich für einen Zwischenstopp in bekannten Gefilden. Wir werden unseren vertrauten Campingplatz in Lazise anfahren. Ob für eine oder zwei Nächte lasse ich offen.

Steine werfen am Gardasee

 

Mit dem Einpacken wird alles ein wenig vertrauter, und ich bin beruhigt dass noch alles funktioniert. Sogar das Powerpack für den Wasserhahn hat noch Strom!

 

Am Freitagmorgen geht es los, und ich bin beeindruckt wie gut wir durch den Gotthardtunnel kommen. Ohne Stau und Stopp, das ist ein neuer Rekord!

Bereits nach dem Mittag kommen wir auf dem Camping Du Parc in Lazise an. Den Stellplatz dürfen wir aussuchen, es hat genug freie. Trotzdem sind bereits etwa 1/3 der Plätze belegt.

Gegenlicht am Gardasee

 

Unterdessen habe ich mich auch entschieden, nur eine Nacht zu bleiben. Ich bin wieder mehr Typ A, deshalb geht es einfach drauflos 😉

Junior

 

Wir packen gar nicht viel aus und gehen zum See. Robin spielt so intensiv und zufrieden, dass er wenige Minuten später bereits bis zu den Knien im Wasser steht. Wohlgemerkt, in langen Hosen, Socken und Turnschuhen!

Robin am Gardasee

 

Ich versuche, mit der neuen Glaskugel Fotos zu machen. Während ich die Werte an der Kamera verstelle, sticht oder beisst mich etwas in die Hand. Au!! Ich brauche ein paar Sekunden, bis ich realisiere, dass mich kein wildes Tier angegriffen hat, sondern die Sonne! Durch die Glaskugel, die ich noch in der Hand halte, gab es einen Brennpunkt auf meiner Hand. Ich habe davon gelesen…. Aber sooo schnell? Ehm… ja!!

Glaskugel Fotografie
Gardasee

 

Irgendwann kann ich Robin überreden, einen Spaziergang ins Städtchen zu unternehmen. Als wir letzten Sommer eine Woche hier waren, hatte ich nur das Smartphone zum Fotografieren. Vorab überlege ich mir, ob ich denn noch anderes finde als das bereits geknippste. Und wie! Mein Blick hat sich verändert, ich sehe die Stadt mit anderen Augen. Vielleicht werde ich doch einmal die fotografische „Bibeliphase“ (Bibeli = Küken) hinter mir lassen.

Lazise am Gardasee
Lazise am Gardasee
Lazise
Lazise

 

Am Abend gönnen wir uns eine Pizza auf dem Platz direkt neben dem Spielplatz. Erstaunlicherweise hält Junior lange durch und isst schön. Auf dem Spielplatz geht dann jedoch die Post ab: mit anderen Kindern tobt und schreit er herum und ich bin froh sind wir nicht im Fünfstern-Hotel 😉

Auf dem Spielplatz Camping du Parc Lazise
Robin in Lazise

Danach ist er so müde, dass er rasch einschläft. Meistens quer, und ich habe die halbe Nacht entweder seine Füsse in meinem Bauch oder seinen Kopf in meinen Rücken gedrückt. Uff…

 

In gut drei Stunden düsen wir heute Richtung Süden, nach Siena. Wir sind auf dem Campingplatz direkt oberhalb der Stadt und machen uns einen gemütlichen Nachmittag. Robin jagt Riesenseifenblasen, und ich tippe live aus Italien.

Riesenseifenblasen in Siena

Morgen haben wir den ganzen Tag, um die wunderschöne Stadt zu erkunden. Obwohl ich schon mehrere Male in Siena war, werde ich die Stadt wohl mit anderen Augen sehen – schliesslich bin ich ja kein Bibeli mehr 😉

Luxus Arbeitsplatz

 

Bis bald mehr live aus Bella Italia!

 

Gemütlicher Abend im Camper

 

Bestellungen im Internet

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Raus aus der Komfortzone!

Raus aus der Komfortzone!

Raus aus der Komfortzone!

 

In einer Weiterbildung mussten wir auf einer Skala angeben, wie sehr wir Veränderung respektive Beständigkeit mögen.

Von zehn Teilnehmern (ich meine auch immer die weibliche Form) trugen sich acht unterhalb der Mittellinie ein, zum Teil sehr weit unten. Zwei setzten ihren Klebepunkt oberhalb der Mittelline hin.

Zuerst dachte ich, ich sei überrascht. Danach merkte ich jedoch, dass es gar keine Überraschung war. Eigentlich hätte ich ein ähnliches Ergebnis vorausgesehen, vielleicht nicht so extrem in der Verteilung.

Mein wahres Gefühl war eher Enttäuschung – und Unverständnis für das mangelnde «Engagement». So einfach ist es dann aber nicht, musste ich bald merken.

 

Wo würdest du deinen Klebepunkt setzen?

Veränderung

 

 

Oberhalb der Mittelline – Raus aus der Komfortzone

Beständigkeit, Stabilität, alles beim Alten lassen – das ist Komfort pur. Gemütlich, bequem, vertraut, Entspannung und Erholung. Ein bisschen wie ein gemütliches und bequemes Sofa, mit Kissen, Decke, stimmiges Licht und ein Glas Wein oder eine Tasse Tee oder Kaffee.

 

Möchten wir uns verändern, etwas Neues lernen, ein Abenteuer erleben – egal wie gross – müssen wir runter vom Sofa. Raus aus der Komfortzone, weg mit der kuscheligen Decke.

Wer schaut nicht auch ab und zu sehnsuchtsvoll in die Ferne, dort wo Irgendetwas ist, das uns reizt, hinzieht, neugierig macht.

Nur…. Da wimmelt es auch von Gefahren, von Arbeit und Anstrengung, von Kosten und Zeiteinsatz, von Wildem, Unberechenbarem, Monstern, Muskelkater und Kritikern.

Furchtbar, oder? Wie schön ist es da doch auf dem Sofa …..

 

Darum lohnt es sich

Die Welt um dich herum entwickelt sich rasend schnell. Wenn du nur auf dem gemütlichen Sofa bleibst, kommt du bald nicht mehr mit.

Wenn du hingegen deine Komfortzone hin und wieder verlässt, entwickelst du dich weiter. Du wirst besser, deine Lebensqualität steigt. Und das bedeutet auch eine höhere Zufriedenheit!

 

Kinder sind Meister im Verlassen der Komfortzone. Sie möchten sich entwickeln und lernen – das geht rasend schnell! Lächeln, krabbeln, reden, gehen, spielen, singen, hüpfen, schneiden, lesen, … Alles Neue bringt sie weiter, macht sie stark und stolz. Die Eltern staunen, klatschen, fotografieren und schwärmen von den wunderbaren Dingen, die Junior kann.

 

Doch es lohnt sich immer, ein ganzes Leben lang. Ausserhalb der Komfortzone wartet das Abenteuer, die neue Idee, das neue Hobby, der neue Job, neue Freunde, eine neue Liebe, neue Anerkennung, neuen Spass, neue Kreativität, ein neuer Alltag, ein neues Selbstwertgefühl, ein neues Haus, neue Erfahrungen, neue Siege, neues Glück.

 

Nicht-Gründe

Ich mag nicht. Ich kann nicht! Ich habe Angst! Das geht nicht! ….!

Ganz klar: Es gibt unzählige Gründe, weshalb man nicht kann, nicht will, Angst hat. Das sind berechtigte Gründe, und ein «Tu doch nicht so!», weder von Anderen noch von sicher selber, nützen etwas.

Geh also an die (erste kleine) Arbeit und finde heraus, was dich bremst.

 

Keine Energie: Wenn du dich zu müde, zu ausgelaugt und zu gestresst fühlst, ist es dringend Zeit, die Komfortzone zu verlassen! Denn auch Stress, Müdigkeit, Überforderung und so weiter sind Bestandteile der Komfortzone. Wenn du nicht herausfindest, was da los ist, und was du ändern könntest, bleibst du auf diesem stressigen, unbequemen, müde machenden Sofa einfach hocken. Also los, ran an die Analyse!

 

Ich kann das gar nicht: Hast du es ausprobiert, dass du das so bestimmt sagst? Ist dein Ziel realistisch? Vielleicht nützen dir auch kleine Schritte. Primaballerina mit 50, ohne bereits Übung und Erfahrung zu haben, dürfte wirklich unmöglich sein. Aber Ballettkurse gibt es für jedes Alter und Niveau.

Hier hilft wohl nur, mutig sein und ausprobieren. Je nach Mut können es kleine Schritte sein. Steck dir passende Ziele und leg los.

 

Das ist zu teuer: Einige Wünsche kosten Geld. Ein Banküberfall ist nicht unbedingt die beste Lösung, ausser du möchtest deine Komfortzone im Gefängnis erweitern. Nein, Spass beiseite!

Es gibt zwei Varianten: Du hast das Geld, aber möchtest es nicht unbedingt dafür ausgeben. Wenn dir dieser Wunsch so wichtig ist, warum nicht? Möchtest du lieber für die anderen zehn Wünsche sparen, die du auch nicht umsetzt?

Zweite Variante: Du hast das Geld nicht, oder nicht genug. Muss es denn genau dieser Wunsch sein? Gibt es ähnliche Möglichkeiten? Teile davon, oder eine andere Umsetzung? Wenn du dir keine Weltreise leisten kannst, dann beginne doch mit einer kleinen Reise. Notfalls per Rucksack und unterwegs auf der Suche nach kleinen Jobs.

 

Ich habe Angst: Angst schützt uns vor Gefahren, Verletzungen und Krankheiten. Oftmals eine sehr gute Einrichtung unseres Körpers und unserer Psyche, aber nicht immer. Ängste überwinden kann extrem schwierig sein. Wenn du herausgefunden hast, dass es Angst ist – und wovor – hast du bereits einen ersten Schritt geschafft. Nun geht es darum, deine Angst zu besiegen. Was wäre das Schlimmste? Was das Beste? Wie und wo findest du Mut? Brauchst du Unterstützung, möchtest du dich zuerst gut informieren, kannst du kleinere und einfachere Schritte zum Ziel machen?

 

Ich kann nicht wegen den Kindern, dem Haus, dem Hund, …: Meist steckt ein grosses Verantwortungsgefühl drin. Du stellst dich und deine Bedürfnisse zurück, damit es andere gut haben. Kein Egoist zu sein, ist durchaus lobenswert. Sich selber dabei aufgeben, jedoch nicht nur traurig, sondern auch gefährlich. Was haben deine Kinder zum Beispiel davon, wenn du depressiv und ausgelaugt bist? Da ist das meiste, das du Tag und Nacht für sie gearbeitet hast, nicht mehr viel wert… Nur mit einer guten Balance von Geben und Nehmen kannst du aus der Komfortzone raus – und alle profitieren davon.

 

Ich bin zu faul: Einfach zu träge, zu schlapp, zu unmotiviert? Hey, raff dich auf, los geht’s! Nur alte, missmutige, unsexy Bodenlappen liegen faul in der Gegend herum!

 

 

Hast du es geschafft? Deine Komfortzone verlassen? Ich gratuliere dir! Feiere, geniesse, baue darauf auf.

Und: Willkommen in deiner neuen, grösseren Komfortzone. Verlassen heisst in diesem Fall eben nicht, dass du da raus bist – sondern deine Zone ist grösser geworden.

Los geht’s zur nächsten Erweiterung 😉

 

 

Ich…

….habe immer wieder Ängste, keine Energie, grosses Verantwortungsgefühl, ein beschränktes Budget, kann ganz vieles nicht und bin manchmal ein unsexy Bodenlappen. Ich habe jedoch auch erfahren und somit gelernt, welche Bereicherung im Verlassen der Komfortzone steckt. Wie wunderbar das Gefühl ist, etwas Neues zu können, etwas Verrücktes zu machen, ein Abenteuer zu wagen.

Junior Robin darf so aufwachsen, mit der ganzen Vielseitigkeit, und so auch lernen, dass nicht nur Kinder Komfortzonen vergrössern möchten, sondern auch Erwachsene.

 

Im Beitragsbild haben die Kerzen ihre Komfortzone erweitert…. und ein eindrückliches Bild geschaffen.

Reisetagebuch

Reisetagebuch

Ein Reisetagebuch binden   Wozu, fragst du dich vielleicht, sollte ich in der digitalen Zeit ein Reisetagebuch haben? Ganz einfach: Es ist wunderschön, persönlich und vielseitig. Ich selber bin sehr digital – aber nichts geht über ein schönes Buch. Das weiss auch mein Pöstler, der […]