Recent Posts

Sommerliche Zucchettitarte

Sommerliche Zucchettitarte

Sommerliche Zucchettitarte   Da Töchterchen Janina mit dem Camper die Toskana erkundet, verweilen wir Zuhause und versuchen uns an kreativer Küche. Momentan bin ich ganz vernarrt in die leichten Tarte mit Hüttenkäse – deshalb möchte ich euch dieses herrlich frische und leichte Rezept nicht vorenthalten. […]

Zarte Fensterdeko mit Blumen

Zarte Fensterdeko mit Blumen

Zarte Fensterdeko mit Blumen   Während Alle in die Ferien fahren, richten wir unser Wohnzimmer neu ein. Das hat es dringend nötig, und neben vielen Terminen ist das Reisen ohnehin grad nicht möglich. Zudem holt morgen mein Töchterchen unseren Pourquois-Pas? ab und flitzt samt Freund […]

Ein neues Wohnzimmer – Checkliste fürs Einrichten

Ein neues Wohnzimmer – Checkliste fürs Einrichten

Ein neues Wohnzimmer

Checkliste fürs Einrichten

 

Unser Sofa sieht schrecklich aus. Vor etwa zehn Jahren gekauft, waren die Ansprüche ganz anders als heute: Platz für sechs Personen, vier davon Teenager (mein Lebensparter hatte zwei Jungs, ich zwei Mädels), chillig, hell damit ich mit die Wandfarbe jederzeit verändern kann (Umstreichen geht ein halber Tag und kostet 40 Franken). Von Teenagern kann man ja erwarten, dass sie rücksichtsvoll mit dem Sofa umgehen. Hat auch geklappt.

 

Dann kam vor gut zwei Jahren Junior – ohne Rücksicht auf Verluste! Heftige Bäuerchen, schmutzige Hände, Schokoladereste um den Mund, Sand in den Haaren, und vieles mehr – unser Sofa ist nicht mehr weiss, sondern dreckig in allen Varianten. Zweimal habe ich es gewaschen, mit dem Ergebnis, dass die oberen Teile für zwei Wochen weiss waren, die unteren Teile naturfarben.

 

Jetzt habe ich genug davon. Ausserdem ist es ja auch viel zu gross. Zudem hätte ich lieber einen Sessel, den ich für mich alleine beanspruchen will (die Hoffnung stirbt zuletzt…) Also los gehts an die Planung!

 

 

Falls du auch vorhast, umzugestalten, neu einzurichten, dekorieren möchtest, gibt es hier nun eine Checkliste.

Sie hilft dir bei der Planung, und dass dein neues Zuhause harmonisch aussieht und funktional wird. Also los, viel Spass!

 

  1. Wie viel Stauraum brauchst du? Spielsachen, Bücher, DVDs, Sammelobjekte, Kleider, Ordner, ….

Bloss nicht zu wenig Stauraum einplanen! Etwas grössere Schränke, Kästen und Kommoden wirken ruhiger als wenn zusätzliche Möbel gekauft werden müssen, oder alles herumsteht und sich auf Möbeln oder dem Boden türmt.

Stauraum

 

  1. Wie viele Personen nutzen wie den Raum? Erwachsene, Kinder, Grosseltern, Freunde,… Vergiss den Besuch nicht. Gibt es auch Platz für seltene Gäste?
    Ausruhen, arbeiten, essen, spielen,….

 

  1. Wie ist dein Farb- und Materialkonzept? Ja, du brauchst eines! Sonst passt bald nichts mehr zusammen, und egal wie oft du aufräumst, es wirkt immer unruhig.
    Entscheide dich also für eine Hauptfarbe, und ergänze mit Nuancen und wenigen Ergänzungsfarben.
    Dasselbe gilt für die Materialien. Vor allem je mehr Farben und Farbnuancen du verwendest, desto weniger verschiedene Materialien solltest du nutzen. Umgekehrt kannst du mehr verschiedene Materialien einsetzen, wenn du ein sehr ruhiges Farbkonzept hast.
    Bedenke auch, dass Materialien eine starke Wirkung haben: Kühles, glänzendes Metall, warmes Filz, natürliches Korbmaterial, Holz in verschiedensten Varianten und Wirkungen, heimelige Stoffe und Textilien,…
Farben und Materialien

 

  1. Wo brauchst du welches Licht? Der schönste Raum sieht nicht gut aus, wenn das Licht nicht stimmt. Beim Tageslicht kann man oft nicht viel machen – das Haus steht ja schon. Elektrische Lichtquellen kannst du jedoch beeinflussen. Neben einer Gesamtbeleuchtung, die den Raum gut und vollständig ausleuchtet, brauchst du verschiedene Lichtinseln: Lese- und Arbeitsleuchten, Stimmungslicht, Dekolicht,… Super sind dimmbare Leuchten – dies eröffnet viele Möglichkeiten für alles Situationen.
    Vermeide, eine einzige, starke Lampe in den Raum zu stellen und zu denken, das ist gemütlich. Ist es nicht.
    A propos Fenster: Wenn es draussen dunkel ist, werden Fenster zu schwarzen Löchern, denn sie reflektieren kaum das tolle Licht, das du drinnen angezündet hast. Das vermeidest du ganz einfach mit hellen Vorhängen oder Rollos.

 

  1. Welche Dekoration passt dazu? Pflanzen gehen fast immer – bei den Töpfen sieht es schon anders aus. Passen sie in dein Farb- und Materialkonzept? Das gilt auch für Bilder, Textilien wie Kissen, Decken, Bettwäsche, Kerzen, Schalen, Zeitungskörbe, und so weiter.
    Und dann gibt es noch die Geschenke von lieben Leuten: Kerzen, Schalen, Pflanztöpfe, Fotos, Kinderzeichnungen,… die Sachen sind hübsch, ohne Zweifel. Aber passen sie in deinen neu eingerichteten Raum? Wenn nicht, suche ein anderes Plätzchen. Im Notfall irgendwann im Abfall oder der Brockenstube.
Dekoration

 

  1. Was machst du mit all den Kabeln? Versorge sie! In der Sockelleiste, in Kabelkanälen, in Halterungen unter dem Bürotisch, sauber hinter Möbeln, und so weiter. So gut wie möglich! Alles kabelige, das herumliegt, bringt Unruhe.

 

  1. Wie organisierst du den Erhalt des harmonischen Zustandes? Räume regelmässig auf.. Entmiste immer wieder, auch bei der Deko und den Pflanzen. Hast du Lust auf ein neues Dekokonzept, zum Beispiel jahreszeitbedingt, so räume die anderen Sachen in eine beschriftete Kiste, und zieh das Konzept durch.
    Versorge selten benutzte Sachen wo anders hin – sofern du sie wirklich noch brauchst. Sonst weg damit.
Harmonisch Wohnen

 

Falls du findest, das ist der falsche Zeitpunkt, du bist jetzt ohnehin nur im Garten: Die Checkliste gilt natürlich auch für den Garten, den Balkon, die Terrasse…

 

Viel Spass beim Einrichten und Gestalten!

 

 

Verbesserungstag

Verbesserungstag

Verbesserungstag   Mit meiner «One-Woman-Show» bin ich fast immer dran, etwas zu machen: Im Haus, im Garten, im Wohnmobil. Im Moment wuchert das Unkraut, und wenn ich mich nicht bald aufraffe, dem Gestrüpp auf die Pelle zu rücken, muss ich wie Dornröschen gerettet werden. Ob […]

Ausflug zum Affenberg Salem

Ausflug zum Affenberg Salem

Ausflug zum Affenberg Salem   Schweizer Blogleserinnen und -leser kennen sicherlich den Tierpark in Arth Goldau. Überall stehen mehr oder weniger interessierte und hungrige Hirsche am Wegesrand und warten auf Popcorn, die die Besucher ihnen verfüttern. Diese schönen Tiere so nah zu erleben, ist faszinierend, […]

Kurze Auszeit am Bodensee

Kurze Auszeit am Bodensee

Kurze Auszeit am Bodensee

 

Das Wetter ist herrlich und ich habe keine Termine an meinen freien Tagen. Also packen wir unseren Pourquois-Pas? und düsen gegen Nordosten…

Ziel ist der Bodensee, genauer der Camping Schloss Helmsdorf in Immenstaad.

 

Auf dem Lageplan sind viele Dauercamper eingezeichnet. Die Stellplätze für Touristen wirken winzig gegen die grossen Dauerplätze.

Es stellt sich dann jedoch heraus: Die freien Stellplätze sind sehr gross – und die Dauerplätze dementsprechend riesig! Sie liegen zwar etwas zurückversetzt vom See, aber diese paar Schritte mehr zum See schafft man alleweil.

Die Stellplatzbetreiber sind sehr freundlich, und der Camping selber bietet alles, was das Herz begehrt: Moderne Sanitäranlagen, Laden, Restaurant, ein riesiger Spielplatz und natürlich den Seestrand.

 

Ein Fussweg führt in ein paar Gehminuten nach Immenstaad. Robin und ich schlendern gemütlich und schauen in die Gärten der Seehäuser.

Immenstaad ist nicht unbedingt umwerfend: Ein paar Läden, ein paar Restaurants… Aber der Platz und der Schiffssteg beim See sind wunderschön gestaltet.

Seepark Immenstaad

 

Schiffshäuschen Immenstaad

 

Es gibt verschiedene Spielgeräte für Kinder, eine Gelateria und ein Restaurant, und einen tollen See-Spiel-Brunnen (oder wie auch immer man das nennen kann!)

Hier gibt es kein Halten mehr für Robin, und er plantscht zufrieden im seichten Wasser, staut die kleinen Rinnsale mit den Metallschiebern und malt mit Gänseblümchen Wasserbilder auf die Steine.

Seebrunnen Immenstaad

 

Die Gelati sind sehr fein, aber auch sehr weich… ich bin nachher fast erschöpft vom schnellen Essen und Robin retten und putzen 😉

 

Da gibt’s nur eins, zurück schlendern und beim Camping den See geniessen. Den Strand haben wir fast für uns alleine, und weil Robin auf dem Liegestuhl einschläft, habe ich herrliche Ruhe.

Nickerchen am Strand

 

 

Am nächsten Morgen geht der Stress weiter: Irgendwie habe ich die Zeit nicht im Griff, und wir rennen nach Immenstaad zum Schiff, das uns nach Friedrichshafen bringen soll. Fitness pur, aber ich kann mich ja dann eine halbe Stunde lang erholen.

Schifffahrt auf dem Bodensee

 

Friedrichshafen ist ein sehr hübsches Städtchen mit schöner Seepromenade. Für alle hat es etwas: Skulpturen für Kunstliebhaber, Palmen für Südliebhaber, Spielplatz für Bewegungsfreudige, Blumen für Naturfreunde, Strände für Bade- und Sonnenhungrige, Museen für Wissensbegierige, Schiffe für Reiseabenteurer, Vinothek für Weinliebhaber, Zeppeline für Geschichtsfreunde, Restaurants für Hungrige und vieles mehr.

Friedrichshafen

 

Strand Friedrichshafen

 

Das bekannte Zeppelin-Museum besuchen wir nicht: Ein Blick hinein verrät, dass man viel lesen muss. Das ist noch nichts für Junior. Auf dem Schiff erfahre ich nachher so nebenbei, dass das Museum nicht so umwerfend sei…

 

Man kann sooooo viel in dieser Gegend unternehmen, so beschliesse ich spontan, mit dem Rad noch nach Meersburg zu fahren. Dort möchte ich die alte Burg besichtigen und ein gemütliches Abendessen geniessen – ohne selber kochen und abwaschen. Robin ist beim Rad fahren natürlich sofort Feuer und Flamme.

Auf dem Hinweg regnet es ganz leicht. Ein bisschen bin ich beunruhigt, habe ich doch das Dachfenster beim Wohnmobil ein wenig offengelassen. Doch ein paar Tropfen sollten nichts machen.

 

Die Burg ist gross und man kann sehr viele Räume besichtigen. Die Einrichtung ist jedoch eher spärlich, und wir gehen relativ zügig hindurch. Noch rascher sind wir dann beim kurzen Stück durch den Burggarten: Es regnet heftig!

Alte Burg in Meersburg

 

Nach dem Rundgang warten wir die schlimmsten Tropfen noch ab, und suchen dann, sehr zügig, ein Restaurant im Städtchen. So habe ich mir das eigentlich nicht vorgestellt…. Ich denke an das offene Dachfenster, an das nasse Velositzli, an das nicht gemütliche Schlendern durchs Städtchen… und ziemlich nass stürmen wir in ein recht edles Restaurant. Na gut, es muss einfach gehen!

 

Die Bedienung ist freundlich und humorvoll, und das Essen sehr fein. Da es immer noch regnet, gönnen wir uns sogar ein Dessert.

 

Irgendwann lässt der Regen nach, und wir wagen uns auf die Rückfahrt. Eine Pfütze Regenwasser, die sich im Velohelm gesammelt hat, schwappt mir ins Gesicht. Robin hat es nicht viel besser, sein zwar umgedrehtes Velositzli ist trotzdem ziemlich nass.

Ich radle wie eine Irre zurück zum Camping – es nützt nichts. Wir sind tropfnass, und kommen so kaum aus den klebenden Kleidern. Im Pourquois-Pas? zum Trocknen aufhängen geht leider auch nicht so leicht. Mit Frotteetüchern und Haarföhn bessert es langsam, noch ein bisschen die Pfütze unter dem Dachfenster putzen, und die Laune steigt auch wieder.

Ich bin so ko, dass Robin ausnahmsweise einen Trickfilm mit dem Tablet schauen darf; sonst vermissen wir Fernsehen oder Videos im Wohnmobil überhaupt nicht.

 

Ein paar wenige Sachen packe ich noch zusammen, der Rest ist morgen dran. Dann werden wir gemütlich zum Affenberg fahren, und danach nach Hause.

 

 

 

So viel sei verraten: Der Affenberg macht wirklich Spass! Deshalb gibt’s nächste Woche einen Blogbeitrag dazu….

Bis dann, ich wünsche dir eine gute Zeit ohne überraschende Gewitterregengüsse!

 

 

Wage dich an eine Fotobearbeitung

Wage dich an eine Fotobearbeitung

Wage dich an eine Fotobearbeitung   Es gibt wohl kaum jemand, zumindest auf unserem Kontinent, der nicht fotografiert. So gut wie jeder besitzt ein modernes Smartphone, womit jederzeit und überall geknipst werden kann. Fotokameras werden immer besser und günstiger, und in vielen Haushalten findet sich […]

Datenschutz

Datenschutz

Datenschutz   Leider, leider habe ich heute keinen spannenden und unterhaltsamen Beitrag für dich. Ich habe mich an das neue Datenschutzgesetz gemacht und mein Impressum und die Datenschutzangaben überarbeitet. Uff!   Ich finde, ein paar Zeilen darüber sind doch lohnenswert, da es dich vielleicht interessiert, […]

…..und wieder in Italien – Live vom Lago Maggiore

…..und wieder in Italien – Live vom Lago Maggiore

…und wieder in Italien – Live vom Lago Maggiore

 

Vor genau einem Jahr, an Pfingsten, sind wir wegen einer Sintflut von Maccagno geflüchtet. Der Campingplatz war nicht mehr direkt neben dem See, sondern im See.

Doch das herrliche Gebiet lockt uns auch dieses Jahr wieder!

 

Am Donnerstagmorgen flitzen wir durch den Gotthard (wie schön, dass alle anderen noch arbeiten müssen). Das Wetter ist ziemlich gut und die Temperatur angenehm.

Auf dem Camping Lagocamp in Maccagno haben wir wieder genau denselben Stellplatz wie vor einem Jahr; hoffentlich ist das kein schlechtes Omen!

 

Camping Lagocamp Maccagno

 

Wir packen blitzschnell aus, und mich zieht es, wie immer, sofort zum See. Robin erinnert sich doch tatsächlich noch an den kleinen Spielplatz, aber da gibt es vorerst keinen Kompromiss 😉

Am See ist es herrlich. Wir halten die Zehen ins kühle Wasser, werfen Steine, sammeln schöne Treibholzstücke und fotografieren wie wild. Leider verpasse ich die Schwäne, die direkt über unsere Köpfe zischen, sowie den ungewohnten Salto von Robin. Statt ihn zu retten, hätte ich besser zur Kamera gegriffen… na ja, Mutterreflexe halt!

 

Strand Maccagno

 

Strand Maccagno

 

Nach dem Abendessen schlendern wir über den kleinen Fluss zum öffentlichen Spielplatz, den wir für uns alleine haben.

Ich versuche mit der Kamera einen Mitzieher: Mit verhältnismässig langer Verschlusszeit wird dem bewegten Motiv schwungvoll gefolgt. So ist das Motiv scharf und die Umgebung verschwimmt in der Unschärfe. Ich brauche mehrere Versuche, bis die Einstellungen stimmen. Eine zu lange Verschlusszeit führt zu Überbelichtung, und der richtige Schwung muss auch stimmen – sonst ist gar nichts scharf. Zum Glück könnte Robin stundenlang schaukeln… sonst wird es ihm beim Fotografieren immer langweilig und er macht Faxen!

 

Mitzieher beim Schaukeln

 

Luino

Am Freitagmorgen schwingen wir uns aufs Rad und fahren nach Luino. Das Städtchen ist vielleicht auch ohne Markt schön?

Die Strecke ist abenteuerlich: Teilweise müssen wir auf der Hauptstrasse fahren, zum Glück jedoch nicht durch die Tunnels. Da geht jeweils ein Weg aussen am Felsen herum. Bei diesen Wegstückchen thronen italienische Villen, in den Fels hineingebaut, übers Wasser.

 

Luino wirkt verschlafen, sogar der Hafen ist derart leer, dass wir die Hightech-Fahrradständer beinahe übersehen (weil niemand sonst dort geparkt hat).

Wir schlendern ein wenig durch die Altstadt und schlemmen süsse Törtchen mit Nutella und Pistazien. Mein schweizerischer Charme hat leider keinen positiven Einfluss auf die Verkäuferin: Meine Bemühungen, pistacchio richtig auszusprechen, ignoriert sie und verschwindet nach dem Bezahlen grusslos hinter dem Vorhang. Zum Glück ist das die Ausnahme. Robin wird fast ständig mit einem euphorischen Ciao begrüsst, oft gefolgt von Koseworten und Komplimenten.

 

Dolce in Luino

 

Die neu erstellte Promenade in Luino fasziniert mich wiederum sehr. Trotz sehr klaren und geraden Linien harmoniert alles mit der Seenlandschaft und der Stadtsilouette. Holz, Rost und Pflanzen sowie ein spannend anzuschauender Computerspringbrunnen bringen Leben und Wärme.

 

Promenade Luino

 

Promenade Luino

 

Pommes und Caprese direkt am See schmecken wunderbar, und die Italiener  nebenan bieten uns noch verschiedene Häppchen an, die sie ungefragt zu ihrem Apéro erhalten haben.

 

Der laue Abend und die letzten Sonnenstrahlen eignen sich bestens für ein paar Glaskugelfotos: Die Gefahr, sich zu verbrennen, ist nicht so gross. Robin nistet sich in einer schönen Trauerweide ein und beschliesst, fortan in diesem Baumzelt zu wohnen. Meine Begeisterung für diese Bäume flammt erneut auf – vielleicht wäre das doch etwas für den Garten? Schliesslich hat Robin seinen Spielplatz total verwüstet…

 

Lago Maggiore in der Glaskugel

 

Trauerweide als Spielzelt

 

Sonnenstern

 

Unter der Trauerweide

 

In der Nacht erwache ich, weil der Wind so seltsam in den Bäumen rauscht. Ein paar wenige Regentropfen klopfen aufs Dach – und plötzlich geht es los. Von einer Sekunde auf die andere giesst es wie aus Kübeln, blitzt und donnert, und ich denke: Oh nein, nicht schon wieder! Nach zwei Minuten ist der Spuk jedoch vorbei, der aufgeschreckte Robin beruhigt, und wir können weiterschlafen.

 

 

Markt in Intra

Für den Samstag plane ich eine Schifffahrt nach Intra – der Markt dort soll schön sein, ebenso das Städtchen.

Der Fahrplan ist eine Herausforderung: Wo hält das Schiff wirklich? Und wo nicht? Und an welchen Tagen? Es gibt unzählige Ausnahmen und Ergänzungen….

Es fährt genau ein einziges Schiff nach Intra – um 11 Uhr. Und am Abend eines zurück. Uff, keine grosse Auswahl! Das ist ein richtig italienischer Schifffahrtsplan!

 

Schifffahrt auf dem Lago Maggiore

 

20 Minuten zu früh behauptet der Kapitän, wir seien in Intra. Oha? Gibt es verschiedene Stationen in Intra? Müssen wir wirklich schon raus, oder was ist da los? Wir versuchens, zum Glück, und erst dann merke ich, dass auf dem Plan weitere Ausnahmen vermerkt sind. Zwei Häfen werden erst ab Juni angelaufen.

 

Schwebendes Cannero Riviera

 

Robin jammert, er hätte Hunger. Wir düsen durch den Markt, immer der Nase nach, bis zu den Essständen. Beim Anstehen wird Junior immer ruhiger – und als ich schliesslich die Spiessli und Olivenpanini in der Hand halte, schläft er tief und fest. Na gut…

Doch vor dem Essen helfe ich einem alten Mann: Er hat wohl einen schlimmen Sturz hinter sich, sein Bein, sein Arm und sein Gesicht sind aufgeschlagen und voller Blut. Seine Frau fragt mich verzweifelt auf Italienisch nach einer Apotheke. Weil mein Italienisch für solche Fälle nirgends hinreicht, putze ich dem Mann ungefragt das Gesicht mit Reinigungstüchern. Er getraut sich nicht zu widersprechen… grins….  Später realisiere ich, dass das Paar französisch spricht.

 

Später schlendern wir den Marktständen entlang, vermehrt ganz nah: Unter den Dächern ist es trocken, denn es hat zu regnen begonnen.

Wir kaufen Capeletti mit Rohschinken und Käse fürs Abendessen, sowie Salami. Um den Spielwarenstand kommen wir nicht herum, ebenso bei den Schals und Tüchern. Ich kaufe einige für neue Kameraschals. Später bereue ich, nicht mehr gekauft zu haben. Die Eulen, die Anker,… all diese Tücher gefallen mir selber so gut, da möchte ich vielleicht auch noch für mich etwas haben?!

 

Die Altstadt von Intra ist hübsch, aber nichts Spektakuläres. Wir schlendern herum und Junior spielt noch ein bisschen in der Nähe des Hafens, bis das Schiff zurück kommt. Doch das will und will nicht kommen. Mir kommen Zweifel: Sind wir wirklich richtig? Was läuft da falsch? Das Schiff hat schlussendlich 25 Minuten Verspätung – und niemand informiert. Beim Einsteigen frage ich noch einmal nach, ob wir wirklich nach Maccagno kommen – es scheint alles in Ordnung zu sein. Ist es auch… uff!

 

Steg am Lago Maggiore

 

Nach dem wunderbaren Abendessen ziehen wir in die Seifenblasenschlacht! Die riesigen Blasen entstehen fast von alleine, mit ein bisschen drehen und in den Wind halten. Junior liebt es, die grossen, glänzenden Kugeln in der Luft zu zerschlagen. Doch diese gehen zum Angriff über….. 😉

Seifenblasen

 

Riesenseifenblasen

 

Seifenschaum

 

Schnell packe ich noch die Sachen in unser Pourquois-Pas? Falls es in der Nacht wieder regnen sollte, ist morgen nicht alles nass.

Das Programm ist noch offen. Bei schönem Wetter fahren wir gegen Abend zurück, bei Regen irgendwann früher.

 

 

In der Nacht beginnt es zu regnen…. und hört nicht mehr auf. Wir packen unsere restlichen Sachen und fahren zurück. Im Aargau ist es tatsächlich schöneres Wetter!

 

 

Frühlingsputz im Kleiderschrank

Frühlingsputz im Kleiderschrank

Frühlingsputz im Kleiderschrank   Als ich vor einiger Zeit durch Pinterest geschnuppert habe, bin ich auf den Begriff «Capsule Wardrobe» gestossen. Nach und nach verstand ich die Idee dahinter:   Frau steht vor dem vollen Kleiderschrank und meint seufzend: «Ich habe gar nichts anzuziehen!». Kennst […]