Schlagwort: fotografie

Venezianische Wassertour

Venezianische Wassertour

Venezianische Wassertour   Jedes Mal, wenn ich in Venedig war, war ich von Neuem enorm fasziniert von dieser Stadt. Wege aus Wasser und unzählige eindrückliche Bauwerke, unzählige Brücken, kleine Gässchen, kreative Läden und das unermüdliche Treiben per Schiff machen diese Stadt zu etwas ganz Besonderem. […]

Trau deinen Augen nicht!

Trau deinen Augen nicht!

Trau deinen Augen nicht!   Der Frühling scheint nun doch noch guten Willens zu sein – und sehnsüchtig warten wir auf die erste Reise mit unserem Pourquoi-Pas?   Weil ich keine Lust auf Tiefgründiges habe (davon gab’s ja im letzten Beitrag genug ?), ist mir […]

Flexible Bildaufhängung DIY

Flexible Bildaufhängung DIY

Flexible Bildaufhängung DIY

 

Wer gerne fotografiert, stellt sich wohl bald einmal die Frage: Was mach ich mit den Fotos?

Leider fristen viele tolle Bilder ein unbeachtetes Dasein auf einer Festplatte (bei cleveren Fotografen und Fotografinnen zusätzliche Sicherungskopien auf einer externen Festplatte).

 

Ein Fotobuch ist etwas Tolles! Aber vielleicht geht es dir wie mir: für diesen grossen Aufwand raffst du dich auch nicht so oft auf wie du es dir vornimmst.

Alle Bilder in Grossformat schön gerahmt aufhängen, geht ins Geld und braucht viel Platz.

Und von Fototassen, Maus-Unterlagen und Wandkalendern hat man auch bald einmal genug.

 

Vielleicht ist diese flexible Bildaufhängung auch etwas für dich?

Sie kostet ganz wenig, in meinem Fall rechne ich es sogar als kostenlos, weil die Materialien ohnehin herumliegen.

Die Fotos lassen sich blitzschnell austauschen, und es sieht sehr hübsch und individuell aus.

Mit ca. einer Stunde Arbeitszeit ist der Aufwand klein und der Effekt gross!

 

 

Du brauchst:

Material Bildaufhängung

 

Fotos. Ich habe sie im Format 13 x 18 ausgedruckt.

 

Metallklammern. Diese gibt es in verschiedenen Farben und Grössen. Meine sind ca. 2,5 cm hoch und 2 cm breit.

Metallklammern

 

Holzlatte oder Holzbrett. Ich habe eine schmale Latte gewählt, es geht aber auch mit einem breiteren Brett. Je nachdem stehen die Fotos auf den Seiten über. Länge: Pro Foto die Höhe plus mindestens 3 cm für die Klammern und Abstand. Also zum Beispiel 13 cm (Fotohöhe) + 3 cm Abstand = 16 cm. Und das x 7 Bilder = 112 cm. Eventuell kannst du unten noch vom Brett sichtbar oder das letzte Foto überhängen lassen.

 

Acrylfarbe und Pinsel

 

Bohrer oder Aufhänger

 

Eventuell Schleifpapier

 

Rundkopfschrauben oder Polsternägel. Es gehen auch normale Reissnägel. Wichtig ist, dass die Nagelköpfe unten flach sind – so halten die Metallklammern besser

 

Nagel oder Schraube mit Dübel für die Aufhängung an die Wand.

 

Werkzeug: Eventuell Säge, Bohrer, Hammer, Schraubenzieher.

 

 

So geht’s:

 

Länge die Holzlatte bei Bedarf ab und schleife sie nach Wunsch. Ein bisschen rau kann schön aussehen.

 

Streiche die Holzlatte mit Acrylfarbe. Mit Wasser verdünnt wirkt die Farbe wie eine Lasur. Ohne Wasser und eventuell mit zwei Anstrichen wird die Farbe deckend.

Bohre ein Loch für die Befestigung an der Wand. Alternativ kannst du auf der Rückseite auch einen Bilderaufhänger montieren.

 

Markiere die Lage der Metallklammern: Je Bild rechne mit der Höhe plus 3 cm Abstand.

 

Befestige die Klammern mit Schrauben, Nägeln oder Reissnägeln.

Metallklammern befestigen

 

Hänge die Holzlatte auf. Je nach Grösse und Gewicht reicht ein Nagel, eventuell brauchst du jedoch auch ein Bohrloch mit Dübel und Schraube.

 

Hänge nun die Fotos auf. Bei Lust und Laune kannst du sie einfach austauschen.

Bilderaufhängung DIY

 

 

Lieber im Querformat? Hänge die Holzlatte quer auf, mit zwei Befestigungen, und drehe die Metallklammern. Voilà!

Bilderaufhängung Querformat

 

Planung eines Frühlingsevents

Planung eines Frühlingsevents

Planung eines Frühlingsevents   Als Newcomermöchtegernfotografin brauche ich vor allem eines: Viele Übungsgelegenheiten. Also auch viele Models mit unglaublich tollen Fähigkeiten wie Geduld, Humor, noch mehr Geduld… vielleicht kann sogar noch eine Portion Geduld mehr nötig sein. Des Weiteren finde ich: in jedem Gesicht gibt […]

Besuch der photo18

Besuch der photo18

Besuch der photo18   Per Zufall habe ich in den Onlinemedien von der photo18 erfahren – die grösste und wichtigste Werkschau für Fotografie der Schweiz. Ich war sofort fasziniert, vor allem von den angepriesenen Seminaren. Über fünf Tage verteilt bot die photo18 ein riesiges Programm […]

Foto-Weihnachtskarte gestalten

Foto-Weihnachtskarte gestalten

Foto-Weihnachtskarte gestalten

 

Hier möchte ich dir meine Idee für kreative Fotografen vorstellen. Mit kleinem Aufwand kannst du individuelle Weihnachtskarten mit deinen schönsten Fotos gestalten.

 

Du brauchst:

Fotos mit dem Mass 9. Wenn du deine Weihnachtssachen noch nicht hervorräumen willst, mach es wie ich: Schiesse die Fotos an einer Weihnachtsausstellung! (Grosse) Blumengeschäfte präsentieren oft sehr schöne Ausstellungen. Klär vorher, ob du fotografieren darfst.

Tipp: Fotografiere dasselbe Motiv mehrere Male mit verschiedenen Ansichten. Achte auch auf Sujets mit ähnlichen Farben. So kannst du die Fotos nachher einfacher kombinieren.

Blankokarten Format A5 inklusive Couvert. Ich habe vorwiegend weisse Karten genutzt, zudem einige vanillefarbige.

Fotokleber oder Leim

Schmales, weisses oder cremefarbenes Chiffonband

(Holz)Sterne

Schreiber

Heissleim oder flüssiger Leim

 

Foto-Weihnachtskarte gestalten

 

So geht’s:

Sortiere die Fotos, bilde Zweiergruppen mit derselben Ausrichtung. Für eine Karte im Hochformat klebst du zwei Fotos im Querformat untereinander. Für eine Karte im Querformat klebst du zwei Fotos im Hochformat nebeneinander.

Achte darauf, dass die Farben harmonieren und es nicht zu bunt wird. Ob du den Stil beibehalten willst oder gerne mischt, ist bei ruhiger Farbwahl dir überlassen. Manchmal sieht eine glitzerige Weihnachtskugel mit einem hölzernen Accessoire kombiniert sehr reizvoll aus.

 

Klebe einen Streifen des Chiffonbandes zwischen die beiden Fotos. Am einfachsten geht das mit Heissleim. Achtung! Fäden vom Leim sehen auf den Fotos hässlich aus und lassen sich auch nicht gut entfernen… also Leim sorgfältig abstreifen!

 

Beschrifte die Sterne nach Wunsch.

 

Klebe jeweils einen Stern auf das Band.

 

Foto-Weihnachtskarte

 

Foto-Weihnachtskarte

 

Fertig! Nun kannst du entweder einen individuellen Text in die Karte schreiben, oder einen schönen Spruch mit dem PC erstellen und vervielfältigen.

Ich wünsche dir viel Spass beim Gestalten und Freude beim Verschenken.

 

Foto-Weihnachtskarte
Worblaschlüssel

Worblaschlüssel

Worblaschlüssel – ein märchenhaftes Requisit   Worbla – ein wunderbares Material Vor zwei Jahren habe ich per Zufall Worbla entdeckt, und zwar auf der Fantasy Basel, eine Messe für Comic, Cosplay und mehr. Ich wollte einfach die Kostüme bewundern, denn die meisten Stände mit japanischen […]

Iseo

Iseo

Iseo 1. – 4. Oktober 2017   Kennst du die norditalienischen Seen und bist ebenso fasziniert von ihnen wie ich? Ich finde es toll, innert relativ kurzer Zeit italienischen Charme und mediterranes Klima zu finden. Lago di Como und Lago di Garda sind die beiden […]

Makrolinse fürs Smartphone

Makrolinse fürs Smartphone

Taugt die was?

 

Durch einen kleinen Werbeprospekt bin ich auf ein Linsenset fürs Smartphone gestossen. Aus Neugier habe ich es gekauft und heute mit der Makrolinse ein wenig experimentiert.

Für dich nun meine Erfahrungen und Tipps!

 

Infos zu Makrolinsen

Die Makrolinse war Bestandteil eines Dreiersets, zusammen mit einer Weitwinkel – und einer Fischaugenlinse. Solche Sets gibt es für 10 bis 20 Franken (8 – 17 Euro), oder auch einzeln.

Die Linsen werden auch Vorsatzlinsen genannt, da sie mit einem Halte-Clip auf dem Smartphone befestigt werden.

Makro Vorsatzlinse

Die Linsen können nicht mit einem Objektiv verglichen werden: Es sind starre Glaslinsen, und deren Brennweite kann nicht reguliert werden. Linsen können nur das Licht an ihrer Oberfläche brechen.

Die Makrolinse funktioniert ähnlich wie eine Lupe: Mit ihr kannst du die Objekte vergrössert sehen. Doch wie bei einer Lupe musst du eine ganz bestimmte Distanz einhalten, damit die Abbildung scharf ist. Dein Smartphone kann nur ganz wenig korrigieren. Konkret: Du musst auf wenige Millimeter genau ausrichten.

Je nach Qualität der Linsen ist die Vergrösserung kleiner oder grösser. Ich habe die etwas bessere Qualität gekauft, und kann so Objekte wie Blütenstempel, Stoffstruktur oder Fasern aufs Bild bringen.
….und Schmutz…. Du glaubst nicht, wie viel Staub ich bei meiner Tour gefunden habe!

 

So gelingt‘s

Beim ersten Versuch ging gar nichts…. Es war einfach nichts erkennbar! Ich merkte dann, dass ich wirklich sehr, sehr nah ans Objekt gehen muss. Insekten reklamieren dann durchaus einmal, wegen Nichteinhalten der Intimzone… uaa…
Das Problem bei dieser nahen Distanz ist, dass dadurch oft die Lichtquelle verdeckt wird. Ich empfehle dir, bei gutem Licht zu fotografieren. Eventuell kannst du auch den ISO-Wert bei deinem Smartphone erhöhen.

Wie oben geschrieben, ist die richtige Distanz ganz entscheidend. Ein paar Millimeter mehr, ein paar Millimeter weniger, und nichts mehr ist scharf! Das Smartphone kann nur minim zusätzlich scharf stellen.

Scharfe Bereiche werden im Zentrum des Bildes gezeigt. An den Rändern gibt es eine Verzerrung, von den Linien und von der Schärfe her.
Dieser Effekt ist durchaus interessant! Wenn du den scharfen Bereich schlussendlich nicht in der Mitte haben möchtest, kannst du das Bild nachher noch zuschneiden.

Da die Distanz entscheidend ist, hast du bei eher zweidimensionalen Vorlagen ein relativ grosser, scharfer Bereich. So zum Beispiel bei feinen Gittern, Stoffen, geschliffenes Holz, Bildern, Schriften, und so weiter.
Bei sehr dreidimensionalen Objekten musst du dich für einen kleinen Bereich oder gar eine Linie oder einen Punkt entscheiden. Die anderen Bereiche sind näher oder weiter weg, so dass sie nicht scharf abgebildet werden können. Dazu gehören Blüten oder auch Insekten, oder auch runde Objekte wie Kugeln, Schnüre, aufstehende Zahnbürstenborsten,…

Makrolinse Blattstruktur

Dies werte ich weder positiv noch negativ…. Die Effekte sind sehr spannend, und du merkst schnell, was möglich ist und was nicht. Unscharfe Bereiche bewirken oft mehr Tiefe und Spannung auf dem Bild – ist also willkommen!

Da jeder Millimeter Distanz eine Rolle spielt, wirst du mit bewegten Objekten schnell deine liebe Mühe haben. Jeder kleinste Lufthauch lässt deine Blüte schwanken, und die Distanz stimmt nicht mehr. Nach zwanzig Versuchen habe ich einigen Blüten den Garaus gemacht und sie im Haus drin fotografiert. Auch Käfer halten nicht still… aber zur Mörderin wollte ich nicht werden.

Du benötigst deshalb eine ruhige Hand. Ich habe sie bei allen Objekten abgestützt – auf dem Boden, dem Tisch, der Wand. Ein Stativ würde wohl nicht viel nützen, weil du damit nicht genug nah an deine Stücke ran kommst.

Makro Rose

Ideen für Motive

Die Welt durch eine Makrolinse zu sehen, finde ich enorm spannend. Viele Objekte haben mich überrascht – die Abbildungen würden tolle Rätselvorlagen abgeben. Andere Objekte waren eher langweilig. Einige Sachen, vor allem Insekten, wollten mir nicht gelingen, da sie zu dreidimensional waren und nicht ruhig halten wollten.

Du findest überall spannende Motive. Eine simple Schnur oder Teppichhaare wirken super. Je nach Licht erhältst du quasi gratis spannende Effekte dazu.

Teppichfasern

Besonders faszinierend fand ich Glasuren auf Keramik, die ich selber hergestellt habe. Eine Weile lang habe ich mich an Kristallglasuren gewagt, und die entstandenen Kristalle vergrössert zu sehen, ist wunderschön.

Makrolinse Kristall

Weiters habe ich ausprobiert: Kreide auf Wandtafel, Rinde, Kupferfolie auf Karton, selbstgemachte Glasmurrinis, Textilien, feine Gitter und Geflechte wie z.B. bei den Musikboxen, Dekokristall, Putzmetallschwamm, Pinselhaare,…

Makrolinse Zahnrad
Makrolinse Kreide

Fazit

Die Effekte und Fotos finde ich toll. Diese kleine Welt gross zu sehen fasziniert mich. Das Fotografieren und Objekte suchen hat mich ein bisschen süchtig gemacht!

Dass nur kleine Bereiche scharf werden, finde ich nicht störend… im Gegenteil, oft macht es den Reiz des Bildes aus.

Das Fotografieren selber finde ich recht anspruchsvoll. Du brauchst die richtige Distanz, und somit eine sehr ruhige Hand.
Durch die Nähe zum Objekt verdeckst du oft die Lichtquelle… je nachdem musst du da eine Lösung suchen.
Sehr dreidimensionale Objekte wären sehr spannend, aber es lässt sich nur ein sehr kleiner Bereich scharf abbilden.

Zu guter Letzt stellt sich noch die Frage, was du mit diesen Fotos machen möchtest.
Mir würden Poster, grosse Bilder oder auch Karten sehr gefallen. Die Bilder haben etwas sehr Künstlerisches, also sollen sie auch wirklich so platziert werden, dass sie bewundert werden.

Die Linse ist eine Spielerei, die Freude macht – und auch ein bisschen süchtig. Mit ein bisschen Übung und Geduld gelingen spannende und künstlerische Bilder.
Der Preis für die Linsen ist nicht hoch, auch wenn man irgendwann mal genug von Makroaufnahmen hat und die ganze Verwandtschaft mit Karten eingedeckt ist.

Makrolinse Blütenstempel

Schreibe mir doch einen Kommentar! Hast du auch schon mit Makrolinsen fotografiert? Welche Motive gefallen dir? Was machst du mit den fertigen Bildern?