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Hoi!

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Hoi ist Robins Begrüssung für fast alle und alles. Ein herzliches Hoi also auch für dich!   Schön, hast du unseren Blog gefunden. Gerne erzählen wir dir, was dich erwartet und weshalb dieser Blog unter Millionen anderen Blogs einzigartig ist:   Wie alles begann… Bisher […]

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Ausflug zum Affenberg Salem

Ausflug zum Affenberg Salem

Ausflug zum Affenberg Salem

 

Schweizer Blogleserinnen und -leser kennen sicherlich den Tierpark in Arth Goldau. Überall stehen mehr oder weniger interessierte und hungrige Hirsche am Wegesrand und warten auf Popcorn, die die Besucher ihnen verfüttern. Diese schönen Tiere so nah zu erleben, ist faszinierend, insbesondere auch für Kinder.

 

Am Bodensee darf man ebenfalls Popcorn verfüttern – hier sind es jedoch Berberaffen. Da wir gerade in der Nähe ein paar Tage auf dem Camping verbringen, nutzen wir die Gelegenheit und fahren zu den Affen.

 

Der Affenberg gehört zu Salem und liegt ein wenig abseits in der Natur. Verkehrsschilder warnen vor Traktoren, und alles wirkt sehr idyllisch und ruhig.

Parkplätze gibt es viele, auch für Wohnmobile, und sie sind sogar gratis.

 

Beim Aussteigen irritiert mich ein seltsames Klappern und Rattern. Ein sehr, sehr alter Traktor? Ein Kompressor? Ach ne, da ist ja ein Storchennest auf dem Hausdach. Oh, noch eines. Und noch eines. Und noch mehr…!

Störche auf dem Dach

 

Es sind derart viele, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskomme. Auf jedem Hausdach gibt es mehrere Nester mit vielen Störchen mit ihren Jungen. Der Himmel ist erfüllt von den fliegenden Vögeln, und das Klappern schwillt manchmal an, manchmal nimmt es wieder ab und verstummt.

Störche auf dem Affenberg Salem

 

Die Affen interessieren mich momentan gar nicht, sondern ich knipse die die schwarz-weissen Klapperstörche überall und versuche mich an Fotos beim Vorbeiflug. Gelegenheiten gibt es viele!

So lange, bis Junior ungeduldig wird.

Storchflug Affenberg

 

 

Kurz nach der Kasse gibt es einen grossen Teich. Dort findet gerade die Storchenfütterung statt. Hunderte der Vögel stehen auf der Wiese, ergattern sich einen Leckerbissen, fliegen weg oder landen.

Fütterung der Störche

 

Der Teich ist sehr schön angelegt und darin tummeln sich Taucherli (Blesshühner) und grosse Karpfen. Auch diese mögen ein paar Leckerbissen; die Körnchen stehen am Rand in einer Box zur Verfügung.

 

Bald stehen wir am Eingang des Affengeheges. Es handelt sich um ein grosses Waldstück mit seltsamen Bäumen, eingezäunt und am leichten Hang gelegen.

Vor dem Eintritt gibt es ausführliche Sicherheitsinstruktionen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Affen bei schlechter Laune ordentlich beissen können.

Ich staune über die freundlichen Anweisungen – in Anbetracht, dass diese alle paar Minuten wiederholt werden!

 

Ein breiter Weg führt durch den seltsamen Wald. Rechts und links befindet sich eine Art Geländer aus dicken Rundhölzern. Affen, die gefüttert werden möchten, setzen sich einfach darauf, und bald schon gibt’s Popcorn. Diese werden sorgfältig mit der Pfote von der flachen Menschenhand genommen.

Kleiner Berberaffe

 

Junior quietscht vor Begeisterung, was er jedoch nicht sollte. Schreien und laut sein mögen die Affen nicht.

Fütterung mit Popcorn

 

Auf der Anhöhe findet soeben die grosse Fütterung statt. «De Schnäller isch de Gwinder», pflegen wir zu sagen, also je schneller desto besser ? So schnappen sich einige Berberaffen ganze Salatköpfe und suchen sich blitzschnell einen ruhigen Platz zum Futtern.

 

Abseits des Weges entdecken wir eine Affenmutter mit ihrem Jungen. Das Kleine torkelt noch und ist wohl erst ein paar Tage alt. Allerliebst!

 

Der Weg ist bald zu Ende, aber wer möchte, dürfte ihn wiederholen. Für uns ist es genug, und wir schlendern auf der anderen Seite des Teiches zurück.

Begegnung mit einem Berberaffen

 

Im Selbstbedienungsrestaurant holen wir unser Zmittag und essen im Schatten hoher Bäume. Robin tobt dann noch auf dem grossen Spielplatz, bevor wir den wohl überall üblichen Shop besuchen. Neben hunderten Plüschaffen gibt es auch hübsche Teller und Trinkflaschen, wovon Robin stolzer Besitzer wird. Er wählt sich auch einen kleinen Plüschaffen aus. Ich finde, es ist der hässlichste im ganzen Shop, aber Robin findet ihn den allerschönsten. Ich ködere ihn mit einem grösseren, aber er bleibt bei seiner Liebe – und ich lasse ihm diese schliesslich.

 

Gemütlich, zufrieden und etwas müde schlendern wir zu unserem Pourqois-Pas? zurück und machen uns auf die Heimfahrt.

 

Der Ausflug kann ich sehr empfehlen. Affen zu füttern macht wirklich viel Spass, und der Park ist sehr schön angelegt. Alles ist gepflegt und sauber, und die Preise sind moderat. Die Tiere werden natürlich gehalten und gelten trotz Pflege als wild. Sie müssen sich auch ihr Futter teilweise selber suchen und könnten jederzeit ausgewildert werden.

Leider hat es keine Grillplätze. Picknick kann jedoch vor dem Selbstbedienungsrestaurant oder beim Spielplatz zu gegessen werden.

 

Affenberg Salem Bodensee

 

 

Wenn wir wieder einmal in der Nähe sind, werden wir sicherlich den Affenberg wieder besuchen.

 

 

 

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Siena La Bellissima

Siena La Bellissima

Siena La Bellissima

 

Nach dem kurzen Abstecher an den Gardasee geht es weiter in die Toskana. Da ich unbedingt Siena besuchen möchte, halten wir Ausschau nach einem gut gelegenen Campingplatz.

Der Camping Colleverde Siena verspricht einen schönen Ausblick auf die Stadt. So gehe ich davon aus, dass er nicht allzu weit entfernt ist und gute Verbindung zu Fuss oder mit den ÖVs bietet.

 

Der Platz ist ok, mit einer einfachen Infrastruktur. Die Aussicht auf die Stadt bietet sich nur auf der obersten Terrasse – und hier gefällt es uns sonst nicht so. Wir suchen einen Stellplatz auf der untersten Terrasse, auf Grün und mit ruhiger Umgebung.

 

Am nächsten Morgen sind wir fit für die Stadtbesichtigung. Um Energie zu sparen, nehmen wir den Bus, der kriminell in die Stadt fährt. Es sind derart viele Kurven und Umfahrungen, dass ich die Orientierung verliere. Der Bus fährt sogar in eine Art Tiefgarage; doch irgendwie kommen wir heil an.

 

Von den Touristen her gesehen wäre der Muschelplatz herrlich ruhig. Doch irgendein Anlass sorgt für Furore, Lautsprecher dröhnen durch die Stadt, überall sammeln sich Menschen in gelben Warnwesten, verteilen Flyer und sammeln sich in Gruppen.

 

Muschelplatz Siena

 

So zieht es uns schon bald weiter zum Dom, den ich einfach liebe. Da ich schon viele Male im Dom drin war, und Robin gerade schläft, verzichte ich auf einen weiteren Besuch und geniesse draussen. Hier lassen sich auch ein paar spannende Fotos mit der Glaskugel machen.

 

Dom Siena
Dom Siena
Dom Siena

 

Zickzack und kreuz und quer geht es weiter durch die Gassen. Die Stadt ist wirklich sehr schön, und mein Blick bleibt oft an kleinen Details hängen.

Siena
Siena
Siena

 

Wieder zurück beim Muschelplatz, schlemmen Robin und ich ein Pannino mit Rohschinken, Mozzarella und Rucola. Heiss, knusprig und würzig – noch besser kann Italien nicht sein!

 

Muschelplatz Siena

 

So langsam füllt sich die Stadt, das schöne Wetter lockt auf die sonnen beschienenen Plätze und die engen Gassen.

 

Miniplanet Muschelplatz Siena

 

Auch wir geniessen das So-gar-nichts-müssen, und schlendern herum, bis wir am späteren Nachmittag den Bus zurück zum Camping nehmen. Es geht eindeutig in die Höhe, und mehrere Male befürchte ich, der Bus hat keine Kraft, um uns auf den Hügel zu bringen. Vielleicht fällt er gar auseinander? Was dann aber doch nicht geschieht… hihi.

 

Eigentlich möchten wir die nächsten Tage noch in der Toskana verbringen, aber das Wetter sieht gar nicht gut aus. Mal schauen, wohin es uns zieht….

 

 

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Romantische Strasse im Spätsommer

Romantische Strasse im Spätsommer

Romantische Strasse 30.8.- 1.9.2017

 

Inspiration

Ich bin Sammlerin… nein, nein, nicht Kaffeerahmdeckeli, Briefmarken oder Minionsfiguren. Sondern Ideen und Inspiration: für Kreatives, Reisen, Kochen. Nachdem ich einmal hunderte von Zeitschriften aussortiert habe, mache ich das jetzt fortlaufend: diese werden nach einer kurzen „Herumliegezeit“ zerteilt, und die Ideen in Mappen eingeordnet.

So habe ich die Romantische Strasse entdeckt. Sie verläuft zwischen Füssen in Süddeutschland bis nach Würzburg, etwa im Herzen des Landes, und ist etwa 400 km lang. Die Romantische Strasse zeichnet sich vor allem durch ausserordentlich schöne Städte und entsprechende Sehenswürdigkeiten aus. Reiseführer erwähnen etwa 30 bedeutende Stationen und Städte.

Die Bilder sprachen mich an, somit war rasch klar: da will ich hin!

 

Füssen

Die angegebene Fahrtzeit bis nach Füssen beträgt gut drei Stunden. Das ist auch mit Junior leicht zu bewältigen. Wenn denn nicht die Österreicher wären…..
Am östlichen Bodenseezipfel gibt es nämlich eine Strassensperre; nicht einfach irgendeiner Strasse, sondern die wichtigste Durchgangsstrasse. Ich hatte Hoffnung, eine einfache und kurze Umfahrung zu finden, aber die Hoffnung erfüllte sich nicht. Die Umfahrung betrug mehrere Kilometer, und danach wollte mich mein Google Maps ständig über die Autobahn führen. Aber für ein paar Kilometer ein Pickerl kaufen, das wollte ich nicht! Mit Herumirren und Umwegen und Wenden und Suchen haben wir über eine Stunde Zeit verloren. Ich schwor mir, auf der Rückreise über das Nordufer des Bodensees zu fahren….

Das Schöne an der Romantischen Strasse ist, dass Camper und Wohnmobilreisende willkommen sind. Parkplätze sind gut signalisiert und kosten oft gleich viel wie für PWs.

Füssen ist ein sehr schönes Städtchen mit autofreiem Kern. Die ganze Region eignet sich sehr zum Radfahren. Direkt in Füssen kann zum Beispiel am Fluss Lech mit der Velotour gestartet werden.

Füssen

Am späteren Nachmittag versuchen wir unser Glück beim Campingplatz am Forggensee. Leider ist alles besetzt, was mich sehr erstaunt. Ich bin davon ausgegangen, dass wir um diese Reisezeit überall etwas finden würden. Und somit kam dann auch ein mulmiges Gefühl: würde es uns überall so gehen?

Also fahren wir weiter und bewundern aus der Ferne die beiden Schlösser Hohenschwangau und Neuschwanstein. Der Parking war komplett überladen, und die Besichtigung ist organisatorisch mit Kinderwagen nicht ganz einfach. Somit habe ich eine Besichtigung auf einen späteren Zeitpunkt vertagt.

 

Camping Bannwaldsee

 Im Camping Bannwaldsee frage ich unruhig nach einem freien Platz. „Ja freilich!“, war die Antwort, und wir können sogar den Stellplatz aussuchen.
Der Campingplatz ist sehr schön, mit Badesteg und Spielplatz. Gute und umfassende Infrastruktur, gepflegt und sauber. Mit mehreren Restaurant hat man sogar die Qual der Wahl! Da kann man es auch längere Zeit aushalten.
Beeindruckend finde ich das Kinderprogramm: Hier wird nicht nur aus Papier etwas gebastelt, sondern es dürfen wirklich besondere Kunstwerke gemacht werden. Die Kinder haben gerade Grasköpfe gebastelt, auf der Seite stehen selbst getöpferte Schalen.

Camping Bannwaldsee

Robin und ich geniessen den See, und danach gehen es an die nächste Herausforderung: der neue Grill! Hatte ich doch immer wieder mit meinen Kohlemonstern gekämpft! Aber nun bin ich gespannt auf den kompakten Grill für den Betrieb mit einer Gaskartusche. Dazu gehören verschiedene Aufsätze und Platten. Zu Hause hat das kleine Ding vielversprechend ausgeschaut!
Auch in der Praxis bin ich begeistert. Die Zündung funktioniert, mit der Wasserschale ist die Reinigung einfach und es entstehen keine Fettflammen. Der Platz auf dem Grill ist für uns gut ausreichend – auch drei Personen können damit satt werden. Die Temperaturregelung muss ich noch ein bisschen üben… aber rasch merke ich, wie es am besten geht.
Somit ist meine Grill-Krise wohl vorbei!

Gasgrill mit Kartusche

Auf diesem tollen Platz hätten wir durchaus noch länger verweilen können – aber wir wollten ja weiter Richtung Norden.

 

Wieskirche

Bei Rottenbuch steht die weltberühmte Wallfahrts-Wieskirche aus dem Rokoko. Von Aussen sieht sie nicht sehr besonders aus, aber innen drin kann ich mich kaum satt sehen: Vor allem die Malereien sind prächtig und in leuchtenden Farben.

Wieskirche

Als wir gehen möchten, entsteht plötzlich ein Besucherstau: die Kirchentüre lässt sich nicht mehr öffnen. Irgendwer war wohl allzu neugierig, wie die komplizierte Mechanik funktioniert. Nach einer Weile kommt ein Herr mit einem dreissig Zentimeter grossen, reich verzierten Schlüssel – mit diesem lässt sich die Tür zum Glück aufschliessen.

 

Landsberg am Lech

 Wir fahren weiter und machen in Landsberg am Lech Halt. Die Häuser der Altstadt sind entweder prächtig gestaltet oder bunt in allen Farben, und trotzen so dem einsetzendem Regen. Viele Geschäfte und Restaurants laden zum Verweilen ein, und unter einem Sonnenschirm, der somit zum Regenschirm wird, geniessen wir sogar ein Gelati.
Ich finde sogar schlichte, schwarze Sandalen (wohl eher für den nächsten Sommer). Wegen einem abgelösten Kleber auf der Innensohle kostet der Schuh nur noch ein kleines Taschengeld.

Landsberg am Lech

Camping Lech in Affing

 Zurück beim Pourquoi-Pas? geht es an die Reiseplanung. Was möchte ich unbedingt noch sehen? Das Wetter wird immer schlechter, aber wir geben noch nicht auf.

Robin mit Schirm

Ich beschliesse, in die Region von Augsburg zu fahren. In Affing finden wir Platz auf dem Camping Lech. Ehrlich gesagt habe ich fast nichts vom Platz gesehen…. Es regnet dermassen, dass wir einfach im trockenen Camper bleiben wollen. Die Sanitärräume sind sauber, und der Zugang ist nur mit einem Schlüssel möglich.

Robin ist zufrieden mit seinen Duplos. Im Camper kann ich kaum noch einen Schritt machen, weil der Duplobauer mit seiner Kuh viel Platz braucht…. Er muss ja mit dem Traktor herumfahren, den Zaun überall neu aufbauen und Futter holen.
Ich will mich nicht beklagen! Wir haben mit dem kleinen Elektrolüfter warm, in der Kühlbox hat es kulinarische Highlights und der Wein schmeckt ausgezeichnet. Mit Musik und Kerzenlicht interessieren wir uns nicht für das schlechte Wetter.

 

Nördlingen

Am nächsten Morgen prasselt der Regen heftig aufs Wohnmobildach. Die Wiese hat sich stellenweise in einen See verwandelt, und es ist kalt.

Etwas missmutig packe ich Kabel und das Velo ein, und hoffe, in Nördlingen genug Dächer zu finden, um unter dem Regen hindurchzukommen.

Nördlingen hat eine kreisrunde Altstadt……

Karte Nördlingen

…und Wehrmauer sei begehbar. Ich versuche auf der Karte im Reiseführer zu entdecken, ob es auch ein Dach hat. Möglicherweise…. Unklar ist auch, ob ich mit dem Buggy dort hin und durch komme.

Die Anreise verläuft problemlos, und wir finden eine perfekte Parkmöglichkeit direkt am Nordtor „Baldinger Tor“. Der Stellplatz darf 24 Stunden lang für 3 Euro benutzt werden. Er ist zu 2/3 leer, und somit ein toller Stellplatz für eine Nacht. Es gibt auch Stromanschluss und Wasser, eventuell auch eine Entsorgungsstation.

Ein paar Minuten später treten wir durch das Baldinger Tor in die Altstadt ein. Die Mauer fasziniert mich auf Anhieb. Rechts neben dem Tor steigen wir eine eher steile Treppe hoch, um kurz darauf in einen langen Gang zu treten: Gegen die Stadtmitte hin offen, zur Aussenseite hin gibt es immer wieder Fenster in der dicken Mauer. Und noch perfekter: alles unter Dach und somit absolut regenfrei!

Der Spaziergang in der Wehrmauer ist wunderbar. Immer wieder gibt es neue Ausblicke auf die Stadt, farbenprächtige Häuser, kleine Gassen, Türme und die St. Georgs-Kirche, dessen Turm Daniel genannt wird.

 

Nördlingen

Wir legen die halbe Mauer zurück, also etwa 1,3 Kilometer. Dann starten wir Richtung Stadtmitte – verirren kann man sich nicht, „Daniel“ ist immer sichtbar.

St. Georg mit Daniel

In einem Kaffee schlemmen wir Salate und frische Bienenstiche, und stehen später vor verschlossener Kirche. Der Aufstieg auf den Turm vertagen wir ebenfalls: Robin ist müde, er müsste aber selber die Treppen des 90 Meter hohen Turms hochsteigen.  Wenn eine Stufe etwa 15 Zentimeter hoch ist, sind es 600 Tritte…..
Ich bin nicht enttäuscht, die Mauer entschädigt für alles. Und wir kommen einfach wieder!

 

Rückreise

Da wir etwa 250 Kilometer weiter im Norden sind, wird auch der Rückweg länger. Und wie bei der Hinreise geschworen, möchte ich auf keinen Fall über Bregenz irren. Die Strecke bis zu Bodensee verläuft problemlos, doch dann geraten wir in einen Stau um den anderen, endlos. Das Navi will mich immer wieder über Bregenz führen, anscheinend ist da der Stau kleiner…
Bei Singen brauchen Robin und ich unbedingt eine Pause – aber in Singen scheint es nur Parkhäuser zu geben. Und erfahrungsgemäss sind die zu tief und eng für unser Wohnmobil. Erst mehrere Kilometer weiter finden wir eine kleine Dorfbeiz – ich habe keine Ahnung wo. Vielleicht in Etzwilen? Es gibt Cordon Bleu und Pommes, Robin und ich sind nach dieser Fahrt bestens zufrieden damit. Und nach unserer Pause hat sich auch der Stau aufgelöst, und wir kommen sogar gut durch Zürichs Riesenbaustellen.

 

Die Romantische Strasse lohnt vor allem wegen den hübschen Städten. Die Landschaft ist ähnlich wie in ländlicheren schweizer Gegenden, ebenso die Dörfer. Es gibt viele schöne Radwege, entlang an Flüssen oder in ruhigen Gebieten.
Die Infrastruktur für Wohnmobile ist sehr gut, und die Preise angemessen bis günstig.
Wir sagen gerne: Servus und auf Wiedersehen!

Mit dem Wohnmobil ins Loiretal

Mit dem Wohnmobil ins Loiretal

7 Reisetipps   1 Reisezeit Die Loire-Region ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Stellplätze kannst du jederzeit nutzen, und sie sind in reicher Zahl vorhanden. Sie sind gut beschildert, und oft bieten sie auch eine eventuell nötige Versorgung wie Wasser, Abwasser und sogar Strom. […]