Schlagwort: fotografieren

…..und wieder in Italien – Live vom Lago Maggiore

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Kinder fotografieren lehren

Kinder fotografieren lehren

Kinder fotografieren lehren

 

Eigentlich, eigentlich…. soll es in diesem Blog hauptsächlich ums Reisen mit Kids gehen. Aber die letzten paar Wochen waren wir nicht unterwegs, und ich schreibe über alles Mögliche.

Auch dieses Wochenende waren wir Zuhause respektive mit einem Fotoprojekt rundum beschäftigt. Nun zeigt sich das Wetter endlich freundlicher und vor allem nicht mehr so eisig – ich bin also zuversichtlich, dass wir bald losziehen können!

 

Deshalb habe ich mir überlegt, über ein Thema zu schreiben, das du bei deiner nächsten Reise nutzen kannst.

Nun hast du vielleicht den Titel gelesen und denkst: Also fotografieren kann meine Tochter! Sie knippst den halben Tag Selfies und kann eh alles besser mit dem Handy als ich. Oder: Mein Sohn hat eine Kinderkamera, ich muss ihm da nichts erklären, er kommt mit den zwei Knöpfen zurecht.

 

Daran ist gar nichts falsch. Wie wäre es jedoch, dem Junior einmal zu zeigen, wie man richtig tolle Fotos macht? Zusammen etwas ausprobieren, entdecken, lernen?

 

 

Du könntest zu deinem Kind sagen: Deine Fotos sind toll, du findest viele spannende Motive. Ich kann dir ein paar Tricks zeigen, damit die Bilder noch besser werden. Die besten könnten wir ausdrucken, oder bei einem Magazinfotowettbewerb teilnehmen.

 

Toll ist es, wenn Mama oder Papa mit dem Kind zusammen ausprobieren, die Fotos anschauen und darüber wie Experten diskutieren. Natürlich ist auch das Töchterchen oder der Sohn Experte! Also lass auch diese (kreative) Meinung zu.

 

 

Der erste Tipp:

Schau dir im Sucher oder auf dem Display das ganze Bild an, auch an den Rändern und in den Ecken. Vielleicht ist da etwas, das du gar nicht auf dem Foto haben möchtest?

Falls dem so ist, gehe etwas näher oder zoome heran. Du kannst auch die Kamera etwas schwenken, so hast du einen anderen Bildausschnitt.

 

Der zweite Tipp:

Ist das, was du fotografieren möchtest, genug gross und wichtig im Bild? Das Hauptmotiv muss nicht unbedingt in der Mitte sein, es kann sehr spannend sein, wenn es auf der Seite ist. Mach doch mal drei Bilder vom selben Motiv, aber an anderer Position im Bild. Welches gefällt dir am besten?

 

Der dritte Tipp:

Schräge Bilder können super aussehen, wenn du sie ganz bewusst schräg fotografierst! Möchtest du das jedoch nicht, sieht es viel besser aus, wenn sie möglichst gerade sind. Komm wir schauen, wo wir die Hilfslinien einschalten können, dann kann man sich daran orientieren. Vor allem beim Meer sieht das viel besser aus, wenn der Horizont gerade ist. Sonst läuft ja das ganze Wasser aus dem Bild…

 

Der vierte Tipp:

Fotografiere doch einmal von wo anders! Klettere auf die Leiter… oder leg dich auf den Bauch. Geh in die Knie, oder drück mal von unten nach oben ab. Ein besonderer Blickwinkel macht deine Fotos viel spannender.

 

Der fünfte Tipp:

Wer Augen hat, sollte auch auf Augenhöhe fotografiert werden. Für Mama musst du dich also auf einen Stuhl stellen, und für Dackel Tschips auf den Bauch legen.

Umgekehrt kann es auch lustig sein! Probier mal aus, wie gross Mama wird, wenn du dich vor ihr auf den Bauch legst, oder wie Tschips von oben aussieht.

 

Der sechste Tipp:

Lösch nicht so tolle Fotos sofort oder regelmässig. Hunderte, tausende Fotos verstopfen den Speicher und schaut sich eh niemand mehr an.

 

 

Und die letzten Tipps für dich Mama oder Papa:

Kritisier nicht jedes Bild. Lobe, was gelungen ist! Sonst macht es keinen Spass mehr (und das soll fotografieren ja!), und Junior streikt.

 

Gelungene Fotos haben etwas Besseres verdient als auf einer Festplatte zu vermodern. Bastelt zusammen eine Bildergalerie, kreiert ein Fotobuch, beschenkt Oma mit Fotokarten, kreiert eine Familienwebsite, zeigt die Bilder bei einem Vortrag in der Schule, nehmt an einem Wettbewerb teil, …….

 

Lass dir auch etwas von deinem Sohn oder Tochter zeigen. Dank Youtube und Instagram sind Kids oft Profis für Selfies und Fotobearbeitungsapps. Auch wenn du keine Bilder mit Hundeohren möchtest, gibt es viel zu entdecken, und kreative Effekte können durchaus eine Inspiration sein.

 

 

Ich wünsche dir viel Spass beim gemeinsamen Fotografieren mit deinem Kind!

 

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Fotoshooting mit Junior

Fotoshooting mit Junior

Fotoshooting mit Junior

Im Zeitalter der Smartphones mit guten Kameras häufen sich die Baby- und Kinderbilder. Ich knipse und filme oft mehrere Male am Tag – zum Glück werden die Speicherkärtchen immer grösser. (Beim Aufräumen habe ich eine SD-Karte mit 16 MB gefunden und Tränen gelacht: Das reicht gerade mal für drei bis vier JEPG-Fotos!)

Die anfängliche Bilderflut ist bei mir ein bisschen zurückgegangen – auf ein vernünftiges Mass. Ich merke jedoch, dass ich je länger je unzufriedener bin mit den Handyfotos: Die Qualität kommt doch nicht an eine gute Kamera heran, und die Einstellungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt. Mein Festbrennweiten-Objektiv kann das Smartphone nicht ersetzen! Zudem ist Robin derart lebhaft, dass die meisten Handyfotos verwackelt sind. Sogar der Sportmodus kann mit Junior nicht mehr mithalten.

Wie schön war die Zeit, als Baby Robin noch still gehalten hat!

Wikinger Robin
Wikinger Robin

 

Los geht’s!

Ich verschlinge Fotobücher, studiere Tipps für die Portraitfotografie, lese mich durch Neugeborenenposings durch. Jetzt fehlt nur noch die Übung, und dafür brauche ich Models. (K)Ein Problem, denn ich habe ja Robin!

Immer wieder einmal gelingen schöne Fotos mit der Systemkamera. Aber ohne Planung und Setting sind das Licht und die Hintergründe halt so, wie sie dann gerade sind. Die Position wechseln und umräumen ist selten möglich.

Junior am Guezle

 

Spielen als Ablenkung

Deshalb möchte ich gerne „richtige“ Portraits machen. Die Einstellungen an meiner Systemkamera sind rasch gemacht, und durch das trübe Wetter entscheide ich mich für eine Kombination von Tageslicht und künstlichem Fotolicht.

In den Büchern steht: Kinder halten ruhiger, wenn sie durch Spielen abgelenkt sind. Klingt prima…. Also Bagger her!
Funktioniert super, Robin spielt begeistert mit dem Bagger. Kopf rechts, links, der Bagger flitzt turbomässig durchs ganze Zimmer, und Robin guckt intensiv nach unten – schliesslich fährt der Bagger, er fliegt ja nicht durchs Zimmer.
Resultat: Verwackelte Fotos mit Robin von oben.. die Lichteinstellungen sind für nix. Sogar wenn ich mich flach auf den Bauch lege, wird’s nicht viel besser.

Ich habe einmal versucht, Fotos zu schiessen während Robin Seifenblasen macht. Weil er das Seifenwasserbecherli immer ausleert, musste ich dieses halten; und somit mit einer Hand fotografieren. Schöne Blasen entstehen bei Robin bei jedem fünften Blasen – garantiert dann, wenn er gerade in eine andere Richtung schaut. Nach zwei Minuten ist er frustriert und wütend, schmeisst die Sachen herum und macht ein grimmiges Gesicht. Schönes Seifenblasenshooting….
Jetzt weiss ich auch, weshalb es so viele Overlays für die Fotobearbeitungsprogramme mit Seifenblasen gibt! Hihi…

 

…dann halt gestellt…

Na gut, dann ohne Spielzeug, und Robin muss doch still sitzen und „brav“ in die Kamera schauen. Am Anfang ist er ganz konzentriert. So sehr, dass ich über seinen konzentrierten Gesichtsausdruck lachen muss. Grund für ihn, nun den Clown zu spielen und Grimassen zu schneiden.

Portrait Junior

 

Also beginne ich, Lieder zu singen. Wieder fünf Sekunden für drei Fotos, dann singt Robin einfach mit. Sieht süss aus, aber nicht für Portraits, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Robin singt

 

Ein weiterer Versuch unternehme ich mit einem Schriftzug, den Robin vor sich halten soll. Entweder guckt er nach unten, oder er hält die Schrift nach oben, direkt vor sein Gesicht.

Mit einer Spielzeugzange bekommt er neue Ablenkung von mir. Doch Werkzeuge machen bekannterweise laute Geräusche (richtig, Zangen eigentlich nicht…. aber Junior ist das egal… es könnte ja auch eine Bohrmaschine oder eine Säge sein!). Sein Quietschen, Summen, Knarzen und Kreischen zeigt Gesichtskomik in Perfektion!

 

Ausbeute

Dieses Spiel machen wir mehrere Male. Nach 15 Minuten bin ich ko und Junior top im Schuss. Er hüpft, singt, klatscht, lacht und macht nonstop Grimassen. Von 200 Fotos lösche ich 150 sofort, von den verbleibenden sind 10 super und 40 lustig.

Baggerfahrer Junior

 

Beim genaueren Hingucken erkenne ich plötzlich ein paar Brösmeli um den Mund (wo kommen denn die her? Wir haben vorher das Gesicht gewaschen!) und feine Nasentröpfchen sowie ein paar Speicheltüpfchen vom Singen und „Handwerkern“.

Zum Glück hat mir meine jüngere Tochter vor ein paar Tagen einen Crashkurs in Photoshop gegeben. Es ging jedoch alles so schnell, dass ich nur noch die Hälfte davon wusste. (Hä? Wie häsch das jetzt gmacht??)
Ich hoffe, im Gratisprogramm Gimp finde ich die wichtigsten Werkzeuge. Und siehe da: Mir gelingt es tatsächlich, die kleinen Pünktchen und Tüpfchen zu entfernen.

Juhu, geschafft!

Portrait Robin

 

Machst du auch Kinderfotografie? Erzähle doch von deinen Erfahrungen!
Oder vielleicht hast du Lust, mich beim Fotografieren üben zu unterstützen und möchtest – oder deine Kinder – als Model mitmachen? Ich freue mich auf deine Zeilen!

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